Ulrich Siekmann

Siematic

Weitere 80 Stellen gestrichen

Nachdem bereits im Januar der Abbau von 23 Stellen beschlossen wurde, plant Siematic jetzt noch weitere Einschnitte. So sollen bis 2010 im In- und Ausland aufgrund rückläufiger Umsätze 80 weitere Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen. Im letzten Jahr hatte der Löhner Premiumküchen-Hersteller rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Dass die Maßnahmen nun härter greifen müssen als erwatet, erklärt Ulrich W. Siekmann, geschäftsführender Gesellschafter, mit dem hohen Exportanteil (über 70 Prozent von rund 140 Mio. Euro Umsatz). "Wie andere exportorientierte Unternehmen mit einem hohen Auslandsanteil am Umsatz profitieren wir überproportional von einer guten weltweiten Entwicklung, spüren aber auch besonders deutlich, wenn internationale Märkte zurückgehen", so Siekmann.

Der Abbau der Mitarbeiter soll nun mit Betriebsrat und Gewerkschaften sozialverträglich vollzogen werden. Auch für das kommende Jahr geht Siekmann davon aus, dass sich Siuation insbesondere im oberen Drittel des Marktes, nicht bessert.

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