Am Standort in Leimbach beschäftigt Weco aktuell 49 Mitarbeiter.

Weco

Von polnischem Möbelhersteller übernommen

Verkauft: Weco ist ab sofort in polnischer Hand. Der dort ansässige Polstermöbel-Produzent Mebelplast hat das in der Eifel ansässige Unternehmen von der Investmentfirma Square Four übernommen, teilten die Hersteller heute in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

"Wir sehen in dem Zusammengehen große Chancen für beide Unternehmen", betonte Marek Kolakowski, Geschäftsführer und Inhaber von Mebelplast. "Der Standort in Deutschland kann für die Marke Weco mit frischem Kapital gesichert werden. Mebelplast kann sein Produktportfolio für den Verkauf im In- und Ausland erweitern und baut seine Positionierung im deutschen Möbelhandel weiter aus. Synergien zum gegenseitigen Nutzen sind unsere Motivation für das Engagement. Das Know-how und die Leistungskraft von Weco bleiben dem Markt erhalten. Beide Marken ergänzen sich und unser Engagement eröffnet für Weco den Zugang zu den osteuropäischen Wachstumsmärkten."

Darüber hinaus will der neue Besitzer seine eigenen Produktlinien mit denen von Weco stärken und ergänzen. Für den 2. März ist zudem die Eröffnung eines Flagshipstores in Warschau geplant, in dem die "Weco-Produkte gezielt beworben und vertrieben werden" sollen.

Lewin Berner, Geschäftsführer von Square Four erklärte nach der Vertragsunterzeichnung: "Wir freuen uns, dass die Weco bei einem strategischen Investor eine neue Heimat gefunden hat, der für die Belegschaft und das Unternehmen neue, interessante Perspektiven eröffnet."

Mebelplast wurde 1988 gegründet und ist eine persönliche Aktiengesellschaft. An den zwei Produktionsstandorten in Olsztyn und Reszel beschäftigt sie etwa 400 Mitarbeiter. Zwei Drittel der dort gefertigten Möbel werden nach Westeuropa, Nordamerika und Japan exportiert. Ein Drittel vertreibt die eigene Handelskette Living Room im Inland. Dabei betreibt Mebelplast 16 eigene sowie sieben Partnergeschäfte in Polen.

Wecos Gründungsjahr ist 1954. 2007 ging das Unternehmen an Square Four, zu der auch Laauser, Credo und Tiiim gehören. Die Investmentfirma hatte den Hersteller aus der Insolvenz gekauft und restrukturiert. Aktuell beschäftigt die Firma 49 Mitarbeiter. Sie sollen ihre Jobs auch weiterhin an dem Standort behalten.

Diese Seite teilen