Die verbotene Sonntagsöffnung könnte für Möbel Hesse Konsequenzen haben.

Möbel Hesse

Verdi prüft Klage

Nachdem Möbel Hesse am Sonntag trotz Verbots durch das Verwaltungsgericht seine Türen zum Einkauf geöffnet hatte, prüft Verdi nun, ob sie gegen das Unternehmen vorgeht. Die Stadt Garbsen hatte den verkaufsoffenen Sonntag genehmigt, ehe das Gericht sein Einverständnis gegeben hatte. „Wir haben diesen Tag mit einer größeren, überregional angelegten Werbekampagne in Zeitungen, Rundfunk und Social Media beworben und dann erst am späten Freitagvormittag von der Entscheidung des Verwaltungsgerichts erfahren“, begründete Inhaber Robert Andreas Hesse das Vorgehen gegenüber der „Hannoverschen Allgemeinen“.

Die Gewerkschaft Verdi überlegt jetzt, ob sie eine Rechtsaufsichtsbeschwerde gegen die Stadt Garbsen einlegen oder direkt gegen das Möbelhaus vorgehen soll.

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