Ikea-Pressesprecherin Sabine Nold bekräftigte, dass die Sicherheitsmaßnahmen bei Ikea verstärkt werden.

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Verdächtiger Gegenstand in Kieler Filiale gefunden

Ein eingewickeltes Handy haben Mitarbeiter der Ikea-Filiale in Kiel am Abend in der dortigen Bettenabteilung gefunden. Wie der NDR berichtet, war es dort offenbar versteckt worden. Das Haus, in dem sich zu der Zeit mehrere Hundert Kunden aufhielten, wurde daraufhin vorübergehend geräumt. Außerdem wurden Polizei und Kampfmittelräumdienst alarmiert. Eine Untersuchung des Handys beförderte keinen Sprengstoff zu Tage, so dass nach zwei Stunden wieder Entwarnung gegeben wurde. Jetzt ermitteln die Behörden.

Unterdessen sind nach dem Sprengstoffanschlag am Ikea-Standort in Dresden, bei dem am vergangenen Freitag zwei Kunden leicht verletzt wurden, Bekenner-E-Mails aufgetaucht. Zum Inhalt machten die Behörden in Sachsen aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings keine Angaben. Nach dem mutmaßlichen Täter war am Abend auch per ZDF-Magazin "Aktenzeichen XY ungelöst" gesucht worden.

Die Mitarbeiter von Ikea wurden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Pressesprecherin Sabine Nold betonte zudem, dass die Sicherheitsmaßnahmen nach dem Anschlag in Dresden verstärkt wurden. "Eine der Maßnahmen wird es sein, dass wir ab sofort uniformierte Sicherheitskräfte vor unseren Einrichtungshäusern platzieren", erklärte sie in einer Pressemitteilung. "Dies ist eine rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz für unsere Mitarbeiter und Kunden."

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