Laut Nicolas Berggruen (Foto) zählt Thomas Fox international zu den besten Restrukturierern.

Karstadt

Überall Dank für Thomas Fox

Während das "Manager Magazin" noch mutmaßte, dass Thomas Fox aus der Karstadt-Geschäftsführung ausgeschieden sei aufgrund "raubeiniger Restrukturierung" (siehe Online-News von gestern), hört sich die offizielle Pressemitteilung des Warenhauskonzerns ganz anders an. "Thomas Fox hat sich um Karstadt sehr verdient gemacht. Er zählt international zu den besten Restrukturierern," so Eigentümer Nicolas Berggruen. Es sei seitens des Gesellschafters geplant, Thomas Fox zu einem späteren Zeitpunkt in den Aufsichtsrat der Karstadt Warenhaus GmbH zu berufen. Auch der Aufsichtsrat dankt Fox sehr für seine außergewöhnlichen Leistungen und Verdienste um das Unternehmen. Und selbst vom Betriebsrat gibt es zum Abschied Lorbeeren: "Seine unkonventionelle Art, aber vor allem, wie er Mitarbeiter einzubinden und zu motivieren versteht, war für uns etwas Neues. Er ist einer von uns." Last but not least verteilt sein Nachfolger Andrew R. Jennings, der seit Anfang Januar die Gesamtverantwortung für das Unternehmen trägt, Lob: "Thomas Fox spielte eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Karstadt aus den Fängen der Insolvenz und schuf damit die Voraussetzungen für eine Neubewertung von Karstadt."

Fox hatte im Sommer 2009 die Geschäftsführung und Leitung der Karstadt Warenhaus GmbH im Rahmen des Insolvenzverfahrens als Chief Restructuring Officer übernommen und in dieser schwiergen Phase maßgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen vor der Zerschlagung zu bewahren, und die wesentlichen Voraussetzungen zur Fortführung mit neuen Eigentümern geschaffen. Sein Know-how als anerkannter und geschätzter "Troubleshooter" hatte er in der Möbelbranche auch schon bei der IMS-Group bewiesen.

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