Big is beautiful: Das gilt auch für das neue Bosch-Frenchdoor-Gerät, wie Geschäftsführer Harald Friedrich in puncto Frische-Management feststellte.

Das "Smart Kitchen Dock" als Weltneuheit, das den Dialog via Alexa, Touchscreen und Gestensteuerung verbindet, präsentierte Siemens-GF Roland Hagenbucher.

„Der Unterschied heißt Gaggenau”. Wie dieser sich bei Muldenlüftern oder auch in der Käuferkommunikation darstellt, erläuterten GF Marco Tümmler und Marketingleiterin Karin Stengele.

Wein lagern ist ein neues Thema für die Neff-Genussküche, wie Elena Polontchouk aus dem Marketing erklärte.

BSH

Sprach- und Gestensteuerung in der "Smart Kitchen"

Ob mit Alexa, Tablet, TFT-Display oder jetzt auch mit Gestensteuerung: Bei Connectivity und „Smart Kitchen“ sieht sich die BSH in der Pole Position. Bei der heutigen Online-Pressekonferenz bekräftigte Volker Klodwig, Leiter Vertrieb Zentral- und Osteuropa, noch einmal den Kurs, die intelligenten Lösungen weiterzuverfolgen und das Ökosystem weiter auszubauen: „Unser Anspruch bei der BSH ist es, integrierte IoT-Lösungen bestehend aus vernetzten Hausgeräten, digitalen Features und Dienstleistungen anzubieten, die Konsumenten bei der Hausarbeit und einer gesunden Ernährung wertvolle Unterstützung liefern können.” Bislang wurde die HomeConnect App bereits über zwei Millionen Mal heruntergeladen und ist in 49 Ländern bzw. 27 Sprachen verfügbar.

Anlass für die Presseveranstaltung war die Neuheitenpräsentation, die nun durch den Ausfall der IFA virtuell stattfand. Wobei neben smarten Funktionen ebenso  Nachhaltigkeit als Topthema rangiert. Nicht mehr so viel Lebensmittel wegwerfen, heißt dabei die Devise, der mit XL-Kühlvolumen und optimierter Frischetechnik begegnet wird. Ein Beispiel ist der neue Frenchdoor Bottom Freezer, der für Bosch ein ganz neues Genre darstellt (verfügbar für die Serien 4,6 und 8). Das Topmodell in Edelstahl bietet mit 573 Litern einen Trinkwasserspender, Eiswürfelbereiter und NoFrost bei nur 39 dB.

In Energieeffizienzklasse A kommt jetzt der „Perfect Dry“-Geschirrspüler der Serie 6 von Bosch auf den Markt. Hier ermöglicht Zeolith die effiziente Trockung. Neben den Flexkörben und der HomeConnect-Steuerung ist zudem die „Silence on demand“-Funktion interessant. Bei der Wäschepflege konnte durch verbessertes Wassermanagement (Active Water Plus) noch mehr Effizienz herausgeholt werden. 68 Prozent weniger Strom verbraucht der Wäschetrockner und besitzt zudem einen selbstreinigenden Kondensator. Zuerst nur über den eigenen Bosch-Onlineshop verfügbar ist der handliche „Fresher“, der mit Hilfe von Plasmatechnologie Wäsche auffrischt und damit Ressourcen für einen Maschinengang einspart. Auch recycelte Materialien will die BSH verstärkt einbauen. Bis 2025 zu etwa 25 Prozent, und bis 2030 soll sich dieser Anteil nochmals verdoppeln.

Ohnehin mit der „intelligenten Küche“ in der Marken-DNA profiliert, startet Siemens im Frühjahr 2022 sein „Smart Kitchen Dock“ mit noch mehr Convenience. Eine Weltneuheit, die zunächst für den Backofen angewendet wird, aber zum Knotenpunkt für den gesamten vernetzten Haushalt werden soll. Mit dem Handy oder Tablet wird es zum Smart Display, verfügt über Sprachsteuerung via Alexa und auch Gestensteuerung, sodass Rezepte-Apps ohne Berührung abgerufen und an den Ofen übertragen werden können. Währenddessen kann Musik ausgewählt, Beleuchtung eingeschaltet oder können weitere Tipps eingeholt werden. Kochempfehlungen gibt die „foodfittery“-App – in sechs Millionen individuellen Varianten, wie es heute bei der Präsentation hieß.

Auch der intelligente Geschirrspüler ist hyperindividuell, fragt nach Nutzerwünschen und passt sich diesen dauerhaft an. Gleiches gilt für den Kaffeevollautomat EQ 700 mit 21 auswählbaren Kaffeespezialitäten und 30 Favoriteneinstellungen.

Bei Neff zeichnen sich die neuen Geräte durch den unverwechselbaren „Graphite Grey“-Ton aus. Auch erste Weinlagerschränke als Unterbaumodell sind im neuen Sortiment. Gaggenau spielt dagegen eine breite Range an Muldenlüftern aus – u. a. bei den „Vario“-Modulen oder integriert bei 90 cm Flexinduktionskochfeldern, bietet dazu Planungsservice und auf Wunsch ebenso eine „Cookin“-Party.

Für Fragen stand die Geschäftsführung der vier BSH-Marken heute ebenfalls zur Verfügung. Zum Beispiel zu den Perspektiven bei den Lieferproblemen, die Wartezeiten von derzeit vier bis acht Wochen bedeuten. Mit diesem Problem werde man sich auch in den nächsten Monaten auseinandersetzen müssen, so Volker Klodwig, bis Anfang 2022 möglicherweise. Die Preise hat die BSH mit einer Erhöhung um 4,5 Prozent an die steigenden Kosten angepasst. Trotz allem hat der Nachfrageboom die BSH zu äußerst zufriedenstellenden Umsätzen geführt. Den Marktanteil konnte die Gruppe hierzulande bei 40 Prozent halten bzw. zum Teil noch ausbauen. Wobei Klodwig damit rechnet, dass die gute Entwicklung auch im zweiten Halbjahr und bis ins nächste Jahr hinein anhält.

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