Hell und mit wenig Blau: So sieht der Siegerentwurf der Architekten Dinse Feest Zurl aus.

Ikea

So sieht die Fassade in Hamburg-Altona aus

Die Entscheidung ist gefallen: Die Hamburger Architekten Dinse Feest Zurl sind mit ihrem Entwurf die Sieger des Fassadenwettbewerbs von Ikea. Nach ihrer Idee wird die Außenhaut des Gebäudes hell und mit wenig Blau gestaltet. "Es ist erfreulich, dass es DFZ-Architekten aus Altona gelungen ist, den Spannungsbogen zwischen der blauen Ikea-Kiste auf der grünen Wiese und dem kleinteiligen Umfeld in der Neuen Großen Bergstraße durch eine maßstäbliche und zugleich raffinierte Fassade aufzulösen", beschrieb Oberbaudirektor und Jury-Mitglied Prof. Jörn Walter den Siegerentwurf. Und Armin Michaely, Expansionschef von Ikea Deutschland fügte hinzu: "Es ist spannend, wie hier mit der Fassade gespielt wird, mit Farbverläufen von Dezent bis Blau. Der Entwurf passt mit seiner Pfiffigkeit gut zu Ikea. Der Entwurf gibt die Richtung vor, die wir weiter verfolgen werden."

In einem anonymisierten Verfahren hatten die Schweden nach einer bestmöglichen Gestaltung der Fassade mit offener Großgarage gesucht. Sechs eingeladene Architekturbüros bzw. freie Architekten hatten daraufhin ihre Vorstellungen zu Papier gebracht. In einer ersten Jury-Sitzung Ende vergangenen Jahres wurden dann drei Entwürfe ausgewählt, die allerdings noch weiter verfeinert werden mussten.

Um Platz für die Ikea-City-Filiale zu machen, haben die Abrissarbeiten des dortigen alten Frappant-Gebäudes in Hamburg-Altona bereits begonnen. Mit dem Neubau soll im September gestartet werden. Für die Eröffnung wurde das Frühjahr 2013 ins Auge genommen.

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