„Wir wachsen im Umsatz seit Januar monatlich um etwa 40 Prozent", freut sich Greta Schindler, Co-Founder und CMO von Cocoli.

Cocoli

Online-Marktplatz für Secondhand-Möbel wächst rasant

Durchgestartet ist Cocoli, die Community für Conscious Living. Der Online-Marktplatz des Berliner Start-ups, über den Kauf und Verkauf von professionell geprüftem Möbeldesign seit knapp einem Jahr möglich ist, findet immer mehr User. Die Idee, so einen aktiven Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten, trifft einen Nerv. Hinzu kommt, dass 90 Prozent der Möbel und Accessoires deutschlandweit innerhalb von sieben Tagen ausgeliefert wird.

„Sowohl im Bereich C2C, also Privatverkauf von Design Möbeln, als auch im Bereich B2C in der Kollaboration mit Marken und deren B-Ware, wachsen wir im Umsatz seit Januar monatlich etwa 40 Prozent. Wir sind mit 200 Möbelstücken gestartet und verkaufen mittlerweile über 75.000 Möbelstücke, Lampen und Dekorartikel“, versichert Greta Schindler, Co-Founder und CMO. Um Möbelmarken, Händlern und Manufakturen eine möglichst einfache Logistiklösung zu bieten, betreibt das inzwischen 15-köpfige Cocoli-Team deutschlandweit mittlerweile vier Lager. „Uns eint das Ziel, Secondhand-Design zugänglicher zu machen, und die Mission, Möbeln ein zweites Leben zu schenken und so Ressourcen für den Planeten zu sparen“, beschreibt Schindler den Team-Spirit.

Der erste Cocoli-Geburtstag soll offiziell im Januar 2023 gefeiert werden. Und die Community könne sich schon jetzt auf einige Überraschungen freuen, so Schindler. Große Pläne für das neue Jahr gibt es auch für das Start-up selbst: „Wir fokussieren uns auf drei Dinge: Nachhaltigkeit, Automatisierung und Demokratisierung des Secondhand-Designmarktes. Im neuen Jahr werden wir innovative Lösungen für die Verpackung, die beim Möbeltransport entsteht, testen. Zwar recyceln wir jetzt schon 85 Prozent aller Verpackungen, die über unsere eigenen Versandkanäle verwendet werden. Diese werden nach Ablieferung beim Kunden fachgerecht durch die Transport-Dienstleister in den Recyclingprozess eingeschleust. In der Regel verwenden wir bereits ohnehin keine Neuverpackung, sondern die der Retouren“, so Schindler und weiter: „Unsere Tech Ressourcen werden sich im neuen Jahr auf die Automatisierung der Touchpoints konzentrieren, damit die Uploads neuer Produkte sowohl im C2C als auch an den B2C-Schnittstellen noch einfacher und schneller funktionieren. Auch Machine Learning ist für uns ein wichtiges Thema, mit dem wir unsere Verkaufsprozesse und die Kundenzufriedenheit weiter optimieren werden."

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