Das Institut für Weltwirtschaft (IWF) hat im Mai erneut das Geschäftsklima in der Logistikbranche ermittelt. Auftraggeber ist die Bundesvereinigung Logistik (BVL).

BVL

Logistik auf Wachstumskurs trotz kriselnder Eurostaaten

Die deutsche Logistikkonjunktur hat sich nach drei Quartalen mit rückläufigen Klimawerten im Frühjahr wieder spürbar belebt. Dies geht aus der Mai-Umfrage bei Logistikern aus Industrie, Handel und Dienstleistung hervor, die das Institut für Weltwirtschaft (IWF) für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) durchführte. Mit hervorragenden 132 Punkten ? bei aufwärts gerichteten Lage- und Erwartungseinschätzungen ? hat sich der Wirtschaftsbereich Logistik auf hohem Niveau stabilisiert und ist weiter auf Wachstumskurs. Hintergrund der guten Werte sind eine gute Kapazitätsauslastung durch gestiegene Auftragseingänge aus dem In- und Ausland.

Leicht rückläufig ist der Erwartungswert, der seit dem Winter um knapp fünf Punkte auf 115,7 Zähler gesunken ist. Die hohe Diskrepanz zwischen sehr guter aktueller Lageeinschätzung und nur leicht positiven Zukunftserwartungen spiegelt eine gewisse Verunsicherung wider. Laut Prof. Dr. Ing. Raimund Klinkner, Vorstandsvorsitzender der BVL, mag dies an den kriselnden Volkswirtschaften anderer EU-Länder liegen. Das anhaltend gute inländische Konsumklima sowie die hohe Nachfrage aus den USA, China und weiteren Ländern außerhalb der Eurozone gleichen die leicht gesunkenen Exporte im Euroraum aber mehr als aus.

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