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Küchenumsätze erreichen „astronomische Höhen“

Auch wenn immer das Vergleichsjahr 2020 hinzugezogen werden muss: Die Umsätze der deutschen Küchenmöbelindustrie schlagen im laufenden Jahr alle Rekorde. Laut Halbjahresbericht liegt der Schnitt bei 2,867 Mrd. Euro, also 16,29 Prozent über dem Vorjahr. Vor allem die drei letzten Monate stellen sich überaus positiv dar: April +42,24% (2020: -18,6%), Mai +19,53% (2020: -17,9%), Juni +18,59% (2020:+12,8%). Anhaltend stark entwickelt sich der Export, der im ersten Halbjahr um 29,32 Prozent zulegte, davon im Mai um 34,59 Prozent und im Juni um 27,98 Prozent. Im Inland stieg der Umsatz in den sechs Monaten 2021 um 7,56 Prozent auf 1,588 Mrd. Euro. Im Mai waren dies +8,78 Prozent und im Juni +11,89 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten.

Angesichts der hohen Nachfrage verlängern sich die Lieferzeiten derzeit im Durchschnitt um zwei Wochen, vor allem auch durch Engpässe bei den Zulieferteilen, wie gestern nochmals auf der VDM-Pressekonferenz betont wurde. Gleichzeitig erreichen auch die Zulieferpreise zum Teil „astronomische Höhen“, die die Industrie entsprechend kompensieren muss.

Sieht man 2020 wegen der coronabedingten Schwankungen als Ausnahmejahr an, ergibt der Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 folgendes: Insgesamt ist der Umsatz um 346 Mio. Euro gewachsen. Dabei sind im Inland 117 Mio. Euro dazugekommen und im Ausland 230 Mio. Euro. Die Exportquote stieg in den zwei Jahren von 41,6 auf 44,5 Prozent.

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