Alma Küchen

Investor in Sicht

„Die Verhandlungen sind weitgehend abgeschlossen und ich gehe davon aus, dass es bald zum Vertragsschluss kommen wird.“ So lautet die Angabe von Michael Mönig als vorläufiger Insolvenzverwalter zum Zwischenstand beim Direktvermarkter Alma Küchen auf „küchenprofi“-Anfrage. Demnach sind die Exklusiv-Verhandlungen mit einer Investitionsgesellschaft sehr weit fortgeschritten und könnte es in Ahaus entsprechend weitergehen. Mit der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechnet der Rechtsanwalt zum 1. September. Derzeit wird Insolvenzgeld für die ca. 170 Mitarbeiter gezahlt und der Geschäftsbetrieb wird voll aufrechterhalten. Alle 13 Filialen in Nordrhein Westfalen sind in Betrieb. Eine entsprechende Vorfinanzierung ist erfolgt. Im Falle einer Übernahme sollen sämtliche Beschäftigte am Standort ihre Arbeitsplätze behalten.

Alma Küchen, 1971 von Aloys und Maria Meyer im westfälischen Ahaus gegründet, musste Mitte Juni das vorläufige Insolvenzverfahren beantragen. Zurück liegen mehrere Krisen, schon Ende der 90ersanken Umsatz und Mitarbeiterzahl erheblich. Nach der Insolvenz 2006 wurde das Unternehmen über eine Auffanggesellschaft wiederbelebt.

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