Höffner-Geschäftsführer Thomas Dankert freut sich über ein zweistelliges Umsatzplus am Standort in Gründau-Lieblos in den vergangenen zwei Jahren.

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"Fulminante Entwicklung" in Gründau-Lieblos

Gut aufgestellt: Auch ohne größere Investitionen sieht sich Möbel Höffner im Rhein-Main-Gebiet gut aufgestellt. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, gab Geschäftsführer Thomas Dankert im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der 40.000-er in Gründau-Lieblos in den vergangenen zwei Jahren ein zweistelliges Umsatzplus erzielte - eine "fulminante Entwicklung". Genaue Zahlen nannte er allerdings nicht. Nur soviel: Im Konzern liege das Haus in Sachen Umsatz "im vorderen Drittel".

Zuletzt hatte die Höffner-Gruppe den ehemaligen "Möbel Walther"-Standort 2007 für 10 Mio. Euro umgebaut. Nach der Umbenennung sowie Mehrwertsteuererhöhungen hatte das Haus allerdings an Kunden und Umsatz eingebüßt. Laut Hausleiter Jens Olding konnten die verlorenen Marktanteile zwischenzeitlich aber wieder zurückgewonnen werden.

Unklar bleibt unterdessen, was Höffner-Inhaber Kurt Krieger im 25 Kilometer entfernten Hanau-Steinheim vor hat. 2005 hatte er dort das Familienunternehmen Erbe übernommen und kurz darauf dicht gemacht. Bislang findet sich dort nur ein Sconto-Markt wieder, während das einstige Möbelhaus verfällt. "Es gibt keine konkreten Pläne für Steinheim", betont Dankert. Eine Entscheidung werde Krieger persönlich treffen.

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