Ikea

Explosionen in drei Standorten

Bombenalarm bei Ikea: In den Einrichtungshäusern in Gent (Belgien), in Lille (Frankreich) und in Eindhoven (Niederlanden) detonierten am Montagabend kleinere Sprengsätze. "Manipulierte Wecker, die versteckt waren, sind explodiert", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft im flämischen Gent, An Schoonjans, am Dienstagmorgen gegenüber "bild.de". Bei den Anschlägen wurde niemand verletzt.

Sicherheit für die Mitarbeiter und Kunden steht für Ikea an allererster Stelle, betont der Konzern auf seiner Homepage. Die betroffenen Einrichtungshäuser wurden in der Nacht durchsucht und haben, nachdem es keinerlei Hinweis auf eine Gefährdung gab, wieder regulär geöffnet. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Es seien keine Drohungen eingegangen, sagte eine Ikea-Sprecherin gegenüber "bild.de" in der schwedischen Stadt Helsingborg. Anders sieht es jedoch in den Niederlanden aus: Dort hatten Ikea-Märkte in der Vergangenheit Bombendrohungen erhalten. Laut "bild.de" vermutet die Polizei einen Erpresser hinter den Taten.

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