Bei den Pitches geht es um viel Geld. (Foto: Gerd Altmann/ www.pixelio.de)

Werbeetats

Es geht um Millionen-Beträge von Ikea, Otto, Praktiker & Co.

Nach Jahren der Treue schreiben große Konzerne in diesem Jahr wieder ihre Etats in Sachen Werbung aus. Wie das Magazin "Werben & Verkaufen" berichtet, haben sich der Otto-Versand, Ikea, Praktiker Media-Markt und auch Opel jüngst auf die Suche nach neuen Kreativ-Agenturen gemacht. Die Budgets dabei sind groß. So steckten die Schweden im vergangenen Jahr 94 Mio. Euro in ihre Werbung; Otto hat jetzt 30 Mio. Euro zu vergeben.

Die Gründe für den Wechsel sind vielfältig. Während Ikea seine Marketing-Aktvitäten bündeln will und betont, mit der Arbeit ihrer bislang beauftragten Werbe-Experten "sehr zufrieden" zu sein, man dennoch "auch anderen Agenturen eine Chance geben" wolle, erklärt Praktiker, eine "umfassende Neupositionierung" zu planen ? auch wenn der bisherige Claim "Hier spricht der Preis" erhalten bleibt. Oliver Klein, Inhaber der Hamburger "Agency Selection"-Beratung Cherrypicker fügt hinzu: "Die rasante Veränderung der Kommunikationslandschaft verlangt neue Agenturbeziehungen. Keine Kreativschmiede schafft es, in den maßgeblichen Feldern alle Aufgaben zu erfüllen."

Daneben spielten aber auch die anziehende Kauflust der Verbraucher, das gezielte Entgegentreten möglicher Gerüchte um Vetterwirtschaft und nicht zuletzt sicher auch, die Chance sich durch einen regelmäßigen Wettbewerb bessere Kampagnen zu gleichen oder günstigeren Preisen zu sichern, eine Rolle bei den Pitches 2011.

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