Wohn Schick

Erdgeschoss nachhaltig „schick“ gemacht

Mit Eröffnungsaktionen an drei Tagen hat Wohn Schick den Umbau seines Erdgeschosses im Stammhaus im schwäbischen Haigerloch-Owingen gefeiert. Ein vergleichsweise „leiser“ Start, doch angesichts hoher Corona-Inzidenz, 60%-Impfquote und 2G-Regel konnte man auch mit den eingeladenen Stammkunden, die dann zur Premierenveranstaltung kamen, gut zufrieden sein, wie Einkaufsleiter Michele Colagrossi dazu gegenüber moebelkultur.de erklärte. Heute, zum Nikolaus, wurde außerdem noch einmal mit einer Werbeoffensive in den lokalen Medien, inklusive Gewinnspiel auf der Website, nachgelegt.

Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht die Fachsortimente-Abteilung, die auf 3.500 qm – nomen est omen – richtig schick daherkommt. Ob Teppiche, Bettwäsche, Leuchten, Haushaltsartikel oder TV-Sessel: Mit einem komplett neuen Ladenbaukonzept werden Besucher emotional „eingefangen“. Im gemütlichen Ambiente wurde bei dem Konzept, das erstmals mit der Firma Schleifenbaum umgesetzt wurde, vor allem dem sinnlichen Erlebnis in mehrfacher Hinsicht viel Raum gegeben. Vom audiovisuellen Marketing an diversen Screens über eine ausgeklügelte musikalische Beschallung bis zum Duft nach Warengruppen soll es der wachsenden Onlinekonkurrenz Paroli bieten.

Außerdem wurde jetzt erstmals eine eigene „greenery“-Fläche gestaltet, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit dreht. Mit dabei ist u. a. die inzwischen bekannte Initiative Grünergriff, die eine Koje mit „grünen Ideen“ ausgestattet hat. Schick ist einer von weit über 100 Küchen- und Möbelhändlern, die sich angeschlossen haben und übernimmt für seine POS-Darstellung Pilotfunktion. Auf 25 qm wird via Storytelling inszeniert, was zu einem nachhaltigen Lifestyle gehört. Von Handtüchern aus Biobaumwolle über eine Recamière mit Bezug aus Pet-Flaschen bis zur Küche, ob Spüle oder Arbeitsplatte aus Recyclingmaterial. Als grünes Signal wurde zudem ein eigenes Logo „Wohn Schick natürlich wohnen“ kreiert.

Zwei Jahre Vorbereitung und eine umfangreiche Kernsanierung liegen zurück, bis das Erdgeschoss in neuem (Weihnachts-)Glanz erstrahlte. Die letzten I-Tüpfelchen werden auch noch gesetzt. Und es wird noch mehr kommen, so kündigt der Filialist (Mitglied beim Einrichtungspartnerring VME) an. Lesen Sie dazu den Artikel in der „möbel kultur“ 1/2022. 

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