BBE-Möbel-Index

Entwicklung stabil

Mit einem leichten Umsatzplus schloss der Möbelhandel im September ab. Obwohl der Monat aufgrund des späten Sommers schwach startete, holten die Umsätze dann doch noch auf. Kumuliert folgt daraus gleichwohl ein zu geringer Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der von der BBE-Handelsberatung gemeinsam mit der "möbel kultur" veröffentlichte Möbel-Index ergab somit ein Plus von insgesamt 1,3 Prozent, wobei sich die Discount-Spezialisten etwas besser entwickelten (+1,7 %), die Küchen-Experten etwas schwächer (+1,0 %). Nach wie vor tendieren die einzelnen Möbelhäuser jedoch extrem unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von "guten Umsatzzuwächsen" bis hin zu "deutlichen Rückgängen". Insgesamt bleibt die Stimmung im deutschen Möbelhandel aber positiv. Trotzdem sollten die Unternehmen aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage eine Nachfrageeintrübung einplanen und Investitionen nicht allzu lange aufschieben. "Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Thema Kreditverfügbarkeit aufgrund der schwelenden Risiken im Finanzmarktsektor wieder ein ernstes Problem werden könnte", betont Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung.

Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.

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