Michael Rambach, Trendfairs

„Die Area30 ist kein Discoclub, sondern eine sichere Fachmesse“

Schon über 2.000 Besucher haben sich für die Area30 angemeldet, freut sich Trendfairs-Manager Michael Rambach. Zu diesem Zeitpunkt – bis zur Öffnung am 18. September sind es immerhin noch sieben Wochen – ein überraschend hoher Stand. Und dies, obwohl einige bekannte Namen diesmal nicht dabei sind. Offenbar haben die aktuell 120 Aussteller sowie Marken (kaum weniger als sonst, bei rund 50 Ständen) genug Zugkraft. „Die wichtigen Protagonisten sind da. Und nicht zu vergessen: Wir haben sehr viele neue interessante Unternehmen in der Area30.“

Zugpferde bleiben Bora, Naber, Berbel, Lechner, Systemceram und viele andere. Newcomer sind beispielsweise der Outdoor-Spezialist Belmento, Caressi-Armaturen, MCR, Oxytech oder Kosmos als ehemaliger OEM-Lieferant für die Muldenlüfter von Gutmann. Deutlich vergrößert haben sich Bora, Horst Vogt, Quooker und KitchenAdvisor.

Dennoch rechnet Rambach nicht wie sonst mit einem erneuten Besucherrekord, da angesichts der volatilen Corona-Entwicklung möglicherweise einige Händler zu Hause bleiben. Auch für Unternehmen, die diesmal aussetzen, zeigt Rambach Verständnis, denn es seien eher kleinere Firmen, für die eine Messevorbereitung einen hohen Aufwand bedeutet. Doch dass die Messe selbst bei einer höheren Inzidenz stattfindet, davon geht er fest aus. Überdies ist die Area30 mit ihren fast 10.000 qm mit dem Hygienekonzept gut vorbereitet. Grundsätzlich gilt die 3-G-Regel (Getestet, Genesen, Geimpft), beim Check-in vor der Halle erhält jeder Besucher ein Armband. Um Besucherströme zu entzerren, wird eine Orientierungskarte vorab nach Erfahrungswerten erstellt, die in den Farben Grün/Gelb typische Frequenzen nach Zonen und Zeiten signalisiert. Auch das bewährte Catering wird geboten, wobei die vorgeschriebene Kontaktverfolgung bei Restaurants über die Besucherregistrierung bereits erfolgt ist. „Die Area30 ist kein Discoclub, sondern eine sichere Fachmesse“, betont der Trendfairs-Manager.

Auffallend gut laufe übrigens auch die Salzburger Küchenwohntrends & und Möbel Austria (6. und 8. Oktober) trotz Corona-bedingter Terminverschiebung und Terminierung kurz nach den Hausmessen in OWL. Neu dabei sind Gwinner, Ronald Schmitt, Bax, Pronorm, Rotpunkt und Küchenring. BSH und AEG haben zwar kurzfristig abgesagt, doch Der Kreis hat u. a. seine Fläche verdoppelt. Auch hier stehen viele bekannte Namen auf der Ausstellerliste, da Österreich ebenso wie Slowenien und Südtirol als Absatzmärkte im Fokus stehen.

Live-Präsenz und Nähe zum Markt scheinen trotz anhaltender Pandemie wieder gefragt zu sein. 

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