Dr. Lars Bopf, Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung, bei der Eröffnungsrede in Saarlouis.

Inhaber Werner Stickling (76) drückte für Werk V den Start-Knopf zusammen mit Tochter und Gesellschafterin Anja Stickling.

Nobilia

Der Startknopf für Saarlouis ist gedrückt

Auch wenn die Eröffnungsfeier Corona-bedingt eher klein ausfallen musste: Heute wurde Nobilias Werk V in Saarlouis offiziell seiner Bestimmung übergeben. Alle Wichtigen waren dabei: neben Dr. Lars Bopf als Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung Ministerpräsident Tobias Hans, seine Stellvertreterin Anke Rehlinger sowie Oberbürgermeister Peter Demmer. Den symbolischen Startknopf drückte dazu Inhaber Werner Stickling.

Fast genau zwei Jahre hat es seit dem ersten Spatenstich gedauert, bis das Großprojekt auf einer Produktionsfläche von 105.000 qm fertiggestellt war. Die Industrialisierung und erste Probeläufe sind in der 600 m langen und 250 m breiten Werkshalle abgeschlossen. 100 Mitarbeiter:innen sind es für den Anfang, die für etwa 100 Küchen am Tag die Bänder zum Laufen bringen. Und wie von Nobilia gewohnt, ist dabei jede Menge Hightech im Spiel. In der Endausbaustufe sollen rund 1.000 Beschäftigte täglich über 1.600 Kommissionen fertigstellen. Kostenpunkt für das Werk insgesamt: 200 Mio. Euro.

Bekanntlich war für die Wahl des Standorts die Nähe zum wichtigsten Auslandsmarkt Frankreich ausschlaggebend, wobei Werk V im Gewerbegebiet Lisdorfer Berg perfekte logistische Bedingungen bietet, wie Dr. Bopf betonte. Das Gelände insgesamt umfasst 290.000 qm mit entsprechend Ausbaupotenzial.

Werk V ist für Nobilia ein wichtiger Meilenstein, um das künftige Unternehmenswachstum sicherzustellen, so wurde anlässlich der Eröffnung heute nochmals betont. Wozu neben der Auslandsentwicklung auch die Erweiterung des Produktportfolios über die Küche hinaus, hin zu Bad- und Wohnmöbeln, zählt. Derzeit wird für Saarlouis zusätzliches Personal gesucht, für die Produktion wie auch für den hier installierten Fuhrpark.

Auf Basis der modularen Planung wird das Produktionsvolumen nun sukzessive hochgefahren. Wie schnell die Anzahl der Kommissionen wächst, hänge von der Markt- und Nachfragesituation ab, erklärte Dr. Bopf.

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