GfM-Trend

Bis 29. November kann noch digital geordert werden

"Am Montag lag die Inzidenz noch bei rund 200, Freitag schon bei über 500." Da wäre eine Präsenzveranstaltung, trotz umfassendem Hygienekonzept, unverantwortlich gewesen, begründet GfM-Trend-Geschäftsführer Joachim Herrmann gegenüber moebelkultur.de die kurzfristige Absage für das Küchenevent am vergangenen Wochenende.

Rund 350 Mitglieder und Lieferanten hatten sich angemeldet. Die ersten hatten jedoch nach Bekanntwerden der Pandemie-Eskalation schon wieder abgesagt, und auch mit dem Hotelpersonal gab es Probleme.

„Die allermeisten haben die Entscheidung verstanden und uns recht geben“, stellt Herrmann fest. Auch wenn einige Monteure, die gerade für die Kernlieferanten die Kojen hergerichtet hatten, gleich wieder mit dem Abbau beginnen mussten. Besonders schade war es für die Premiere der beiden Outdoorküchen-Hersteller: Niehoff und Happy Kitchen (hinter der eine saarländische Schreinerei steht), die eine besondere Eventfläche auf dem Außengelände vorbereitet hatten. Und mit Feuerschalen und Heizstrahlern für eine besondere Stimmung sorgen wollten. Ein ganz neues Thema oberdrein, für das auch reges Interesse besteht.

Vor Ort waren die bekannten Kernlieferanten: Häcker, Nolte, Nobilia, Baumann Group und Ballerina. Von Geräteseite: AEG, Bosch, Siemens, Neff, Berbel und Smeg und natürlich die Spülen- und Zubehörspezialisten wie Blanco, Franke und Naber.

Geordert werden konnte trotzdem – und kann es immer noch: Wie schon im vergangenen Jahr wurde das PAL-Sortiment in eine Online-Plattform gestellt, wo schon seit 8. November all diejenigen bestellen konnten, die ohnehin nicht live in Bad Gögging dabei sein wollten. Nun wurde die Bestellfrist bis zum 29.11. verlängert. „Dies wird auch so gut funktionieren“, ist Herrmann überzeugt. Schließlich bieten die attraktiven Boni traditionell besonderen Anreize, selbst Vorbehalte zu überwinden.

Ganz umsonst war auch die Ausstellung nicht. Denn wie gewohnt wurden die Werbeküchen für die Prospekte fotografiert.

Auch die Zwischenbilanz des GfM-Trend für 2021 lässt sich sehen: Bis November lag das Umsatzplus bei 12 Prozent, alle beiden Corona-Jahre brachten sogar 31 Prozent mehr Küchenumsatz als zuvor ein.

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