Die Polstermöbelexporte im ersten Halbjahr 2019, wobei es sich um vorläufige Werte handelt.

VDDP

Ausfuhren bis Jahresmitte weiter rückläufig

Keine Besserung in Sicht: Die deutsche Polstermöbelindustrie hat bis Ende Juni dieses Jahrres zwar Sofas, Sessel und Co. im Wert von 350, 693 Mio. Euro ausgeführt. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt heute mitteilte, sind das 5,37 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit minus 7,1 Prozent brach der Export in die Schweiz wie im ersten Quartal auch stark ein. Trotzdem behauptet unser Top-Exportland seine Spitzenposition, denn die dorthin ausgeführten Polstermöbel im Wert von 82,497 Mio. Euro (Vorjahr: 88,756 Mio. Euro) machen immer noch fast ein Viertel der Gesamt-Exportmenge (23,5 %) aus. Kaum weniger Polstermöbel als im Vorjahr (-1,2 %) kauften die Österreicher, die mit 59,173 Mio. Euro und einem Anteil von 16,9 Prozent am Gesamtexport auf Platz 2 bleiben. Bemerkenswerte Rückgänge waren auf anderen Exportmärkten zu verzeichnen: Frankreich – 14, 7 Prozent, Niederlande – 13,3 Prozent und Spanien – 12,4 Prozent. Gesteigert werden konnten die Polstermöbelexporte beispielsweise nach Polen um 56, 3 Prozent, (mit 8,74 Mio. Euro ist Polen das 9. wichtigste Exportland), nach Kanada um 31,7 Prozent (Top 14) und China um 24,5 Prozent (Top 15). Der Export nach Luxemburg legte um 7,4 Prozent zu (Top 8) und der in die USA um 7,5 Prozent (Top 10).

Ebenfalls rückläufig entwickelten sich die Importe. Sie sanken um 2,16 Prozent auf 1,074 Mrd. Euro. Polen, unsere stärkste Importpartner büßte 8,3 Prozent ein, während die zweitstärkste, China, um 11.1 Prozent zulegen konnte. Zweistellig zulegen konnten bei unseren Top 10-Einfuhrnationen zudem Rumänien mit 13,7 Prozent (Top 4) und Norwegen mit 49,0 Prozent (Top 7). Da es sich um vorläufige Werte handelt, können sich noch geringfügige Verschiebungen ergeben.

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