BBE-Möbel-Index

Aufholjagd vorbei

Bereits im August zeigte der BBE-Möbel-Index, dass die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr sich nicht weiter nach oben entwickelt. Aufgelaufen lag der Wert bei -7,4 Prozent (Juli: -7,2%). Im September ermittelte die BBE Handelsberatung nun einen Wert von -8,0 Prozent. Die guten Vorgaben aus 2020 konnten also nicht erreicht werden. Die Sommerferien haben sich deutlich bemerkbar gemacht, das heißt, dass offenbar wieder mehr Kaufkraft in Tourismus, Freizeit und Gastronomie geflossen ist. Gleichwohl zeigt sich der Monats-Vergleich zu 2019 immer noch positiv.

Für den Oktober prognostiziert Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung der BBE Handelsberatung München, jedoch eine deutlich geringere Nachfrage, auch im E-Commerce mit Möbeln. Insgesamt schneiden die Küchenspezialisten bzw. der Bereich Küche bei den Vollsortimentern wie gewohnt besser ab – mit einem Minus von 4,7 Prozent im September im Vergleich zu 2020 (August: - 4,0%). Die Discounter stehen im Vergleich zur Gesamtbetrachtung abermals schlechter da, im September mit -10,2 Prozent (August: -10,7%).

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE Handelsberatung München auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.

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