In Deutschland hat Ikea 900 SB-Kassen installiert.

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An SB-Kassen sollen Diebe mit Ampeln gestoppt werden

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Großteil der Ikea-Kunden ist ehrlich. Dennoch möchte der Filialist das Diebstahl-Risiko an seinen SB-Kassen minimieren. Wie die "Lebensmittel Zeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, werden deshalb flächendeckend an allen 900 SB-Kassen in Deutschland Lichtleisten installiert, die den Mitarbeitern Unterstützung bei der Überwachung der "Self-Checkout-Zone" liefern sollen. "Bis spätestens März wollen wir alle Häuser nachgerüstet haben", gibt Holger Apel, bei Ikea verantwortlich für die technische Infrastruktur an den Kassen, den Fahrplan vor.

Das Prinzip des Ampel-Systems: Im Ruhezustand sind alle Leuchtmittel aus. Aktiviert ein Kunde die Kasse, leuchtet die Leiste orange. Bei jedem Scan-Vorgang erfolgt ein kurzes grünes Licht. Auf diese Weise können die Ikea-Angestellten leicht erkennen, ob die Produkte im Wagen auch wirklich an der Kasse registriert werden. Das rote Licht signalisiert dagegen, dass die Verbraucher Hilfe benötigen.

Außerdem zur Sicherheit beitragen sollen laut einem Fünf-Punkte-Plan der Schweden Stichprobenkontrollen, Kameraüberwachung, zusätzliche Monitore vor den Kassen, auf denen die Kunden die Bilder der Kameraüberwachung sehen sowie zusätzliche Ausgangstore, an denen der Bon noch einmal eingescannt werden muss.

Bei Ikea werden mittlerweile rund 40 Prozent der Einkäufe über die SB-Kassen abgewickelt.

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