Christoph Ritschel (l.) und Dennis Franken lenken die Geschicke bei Möbel First.

Möbel First

Ab sofort auch für Hersteller offen

Es läuft auch oder gerade in Corona-Zeiten: Von Januar bis März 2020 haben die Händler auf Möbel First ihre Umsätze um 37 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019 gesteigert. Die Retourenquote sank auf unter zwei Prozent, heißt es aus Bonn. Möbel First unterstütze die Händler aktiv in der Krise und sorge für Liquidität.

Mit sofortiger Wirkung können neben Fachhändlern auch Marken ihre Lagerware über die Onlineplattform verkaufen. In den letzten Tagen habe die Geschäftsführung viele Anrufe von Herstellern erhalten und sich bewusst zu diesem Schritt entschieden. „Unser Ziel ist es, dass nach der Krise die Struktur des stationären Einrichtungshandels – wie wir sie kennen und schätzen – erhalten bleibt. Dazu gehören natürlich neben den Händlern auch die Marken und Hersteller. Deshalb möchten wir den Marktpartnern helfen, in dieser Zeit schnell Liquidität für Lagerware zu erhalten. Wir haben diesen Schritt auch kritisch mit unserem Händler-Beirat besprochen und alle waren dafür“, betont Geschäftsführer Christoph Ritschel.

Möbel First ist trotz Krise gut aufgestellt. Im Jahr 2019 wurde die Gewinnschwelle erreicht und die Anzahl der Händler ist auf 150 Filialen angewachsen. Zuletzt verkauften die Gründer Dennis Franken und Christoph Ritschel Unternehmensanteile im Rahmen ihrer Finanzierungsrunde A im Januar 2018. Seitdem sind im Kreis der Gesellschafter neben der Familie Höner (Musterring) auch zwei Family-Offices aus Wuppertal. Auch alle Alt-Investoren haben im Zuge der damaligen Finanzierungsrunde ihre Anteile erhöht. Gemeinsam halten die Gründer weiterhin die Mehrheit am Unternehmen.

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