Dänisches Bettanlager heißt ab dem 27. September Jysk.

Dänisches Bettenlager

Ab dem 27. September nur noch Jysk

Die Zahlen sind beeindruckend: 250 Mio. Euro investiert die dänische Möbelkette in ihr Rebranding. 97.600 Stück neuer Firmenkleidung für über 7.000 Mitarbeiter wurden bestellt. 50.000 neue Einkaufskörbe mit dem Jysk-Logo versehen. Die wohl größte Unternehmenstransformation des Landes präsentiert sich am 27. September. Denn dann ändert Dänisches Bettenlager bundesweit seinen Namen zu Jysk und beruft sich damit auf seine nordischen Wurzeln.

Als Jysk ist das 1979 in Dänemark gegründete Unternehmen bereits in 49 Ländern weltweit tätig – und bald auch in Deutschland. Damit einher ging die Umgestaltung der über 950 Store-Fassaden in nur sieben Wochen und Tausende neue Logo-Integrationen an allen Touchpoints des Unternehmens. Das Rebranding-Projekt besteht dabei nicht nur aus der Namensänderung – auch zahlreiche Systeme, Konzepte und Technologien, mit denen JYSK weltweit bereits sehr erfolgreich ist, werden umgestellt. Und auch in Zukunft hat JYSK große Ziele: „Wir möchten uns stetig weiterentwickeln und haben das Ziel, in den nächsten Jahren auf 1.150 Stores in Deutschland zu expandieren. Zudem werden Themen wie Nachhaltigkeit und modernste Technologie eine tragende Rolle spielen“, so Christian Schirmer, Jysk Country Manager Germany.

Großartige Angebote zu attraktiven Preisen – mit diesem Ziel positionieren sich die Dänen als Einrichtungsexperte für Jedermann. Denn mit neu gestalteten Verkaufsflächen an gut erreichbaren Standorten will der Filialist JYSK eine vielseitige Auswahl bei verlässlicher Qualität zu attraktiven Preisen bieten. „Neben der Erneuerung von fast 40 Prozent des Produktsortiments werden im Rahmen des Rebrandings in den nächsten drei Jahren alle über 950 Geschäfte das Store Concept 3.0 – ein durchweg neues Ladenbaukonzept – erhalten“, so Schirmer. So wird die strategische Ausrichtung weg vom „Bettenlager“ hin zu „Scandinavian Sleeping & Living“ nicht nur im Namen, sondern auch in waren-gruppenübergreifenden Themen- und Farbwelten sichtbar. Unterstützt wird der Abschluss des Rebrandings in einer reichweitenstarken Kampagne, die unter anderem in TV (über 480 Millionen Kontakte) und Online (über 300 Millionen Kontakte) ausgespielt wird.

Mit dem Rebranding beruft sich der Einrichter verstärkt auf die Unternehmensphilosophie des dänischen Mutterkonzerns Jysk. Der Begriff „jysk“ spielt dabei die größte Rolle. „Das Wort „jysk“ besagt, dass jemand von der dänischen Halbinsel Jütland stammt – und Jütländer sind als besonders fleißig, bodenständig und verlässlich bekannt“, erklärt Schirmer. „Genau diese Werte und diese Einstellung sind ein zentraler Bestandteil der Jysk-Kultur. Und diese können wir mit unserem Rebranding nun noch deutlicher nach außen transportieren.“

Im Rahmen des Projekts werden zentrale Organisationsstrukturen zu dezentralen Strukturen umgewandelt und die verschiedenen Fachbereiche mit der Retail-Organisation vor Ort verbunden. „Für starken Support der Storeteams und damit besten Service für den Kunden.“ Auch Digitalisierungsmaßnahmen und modernste Technologie wie beispielsweise digitale Preisschilder oder Smartphones mit Task-Management-Systemen für die Store-Mitarbeiter sollen künftig mehr Zeit für den Kunden gewährleisten.

„Unsere Kunden haben für uns absolute Priorität. Deshalb sind alle neuen Maßnahmen und Systeme auf eine bestmögliche Customer Experience ausgerichtet“, so Christian Schirmer weiter. Nachdem mit dem großen Rebranding das Projekt „One Jysk“ - eine Marke weltweit - umgesetzt ist, steht im Geschäftsjahr 2021/22 das Thema Nachhaltigkeit noch stärker im Fokus. „Neben dem flächendeckenden Einsatz von Ökostrom und der zunehmenden Nutzung von klimaneutralem Ökogas werden ab 2022 alle neuen Produkte auf Holzbasis FSC-zertifiziert sein“, so Schirmer weiter. „Zudem haben wir es uns zum Ziel gesetzt, der attraktivste Arbeitgeber im Einzelhandel zu werden. Die vielen Beispiele von langjähriger Unternehmenszugehörigkeit und Karrieren bei Jysk möchten wir ausbauen und uns als Chancengeber und offenes, transparentes Unternehmen positionieren“, so Schirmer.

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