Willi Schillig-Geschäftsführer Erik Stammberger

Willi Schillig

Will Abteilungen ins Ausland verlagern

Bei Willi Schillig sollen die lohnkostenintensiven Zuschnitt- und Näharbeiten ins Ausland verlagert werden. Wie der oberfränkische Polstermöbelhersteller heute mitteilte, plant die Geschäftsführung, die Arbeitsplätze am Standort Frohnlach entsprechend zu streichen. Rund 70 Mitarbeiter wären von dem Schritt betroffen.

"Der wachsende Wettbewerbsdruck durch deutsche sowie ausländische Konkurrenten, die überwiegend in Niedriglohnländern produzieren oder produzieren lassen, auf der einen und die gleichzeitig enorm gestiegenen Rohstoffpreise auf der anderen Seite zwingen uns zu diesem Schritt", erklären die Geschäftsführer Rolf und Erik Stammberger. Durch Rationalisierung und Qualitätsverbesserung habe man diese Maßnahme lange verhindern können. Auf Dauer könnten die beiden Abteilungen jedoch nicht mit ausländischen Anbietern mithalten. Im Gegenzug werde die Polsterei am Standort ausgebaut.

Als nächstes will die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat Verhandlungen aufnehmen. Aktuell beschäftigt der Hersteller in Frohnlach mehr als 500 Menschen.

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