Marktstudien

VR und AR werden Optimierungsansätze im Handel realisieren

Die beiden Studien der Unternehmensberatung Titze und Peer-Dominik Schmitz, Inhaber von der B2B-Handelsagentur für Badezimmer-Ausstattungen SanTecTra, zur Zukunft von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (AR) zeigen: VR und AR verändern nicht nur die Möbel- sondern auch die Bad- und Sanitärbranche. Interessant ist dabei, dass die Bad- und Sanitärbranche bereits viel direkter mit dem Thema umgeht. Die 3D-Planung ist dort schon fast Standard. Davon sei der Möbelhandel – beispielsweise bei der Küchenplanung – noch weit entfernt. Zum Vergleich: Von den untersuchten 20 Top-Sanitärhändlern setzen bereits 18 eine 3D-Planung ein, drei Unternehmen bieten an insgesamt mehr als 300 Standorten dem Kunden auch VR- und AR-Möglichkeiten an. Bei den 20 Top Möbelhändlern setzen zwölf Unternehmen die 3D-Kpchenplanung ein, eine Anwendung zum Thema AR bietet aber nur Ikea. Alle anderen sind auf dem Gebiet noch nicht aktiv. „Hier werden große Verkaufschancen vertan“, heißt es in der Studie. Lediglich Möbel Hofmeister habe vor kurzem ein Pilotprojekt initiiert.

Einige Unternehmen in der Möbelbranche experimentieren mit dem Thema, im Handel findet man jedoch kaum Anzeichen für eine Umsetzung. Ikea macht vor, wie AR und VR in der Praxis umgesetzt werden können. „Von der Kooperation mit Apple wird eine Sogwirkung ausgehen, die das Einkaufsverhalten der Endverbraucher entscheidend verändern wird“, heißt es weiter.

Ein vergleichender Exkurs in die USA belegt, dass die dortigen Großunternehmen hinsichtlich AR und VR schon deutlich weiter sind und mit welchen Entwicklungen in Europa zu rechnen ist. In den USA werden bereits Sportevents von dem Computer-Software-Entwickler Intel über die „True“ VR-Plattform übertragen. Das Fazit: Der Markt wird sich in den nächsten Monaten kontinuierlich weiter verändern. VR und AR werden in kurzen Zeitspannen Optimierungsansätze im Handel realisieren und Absatzchancen kreieren, so die Analyse der Studie.

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