Markus Wiemann

„Verstaubte Edelsteine“ wieder zum Glänzen bringen

Seit März standen Loddenkemper und Femira im Verkaufsregal – kurz vor der M.O.W. gab es dann die Nachricht, dass Wiemann die beiden Unternehmen übernimmt. Das Echo während der Messen war allseits sehr positiv. Nicht nur Musterring-Geschäftsführer Oliver Höner, der alle drei Lieferanten im Portfolio führt, freute sich über diese Lösung: „Wiemann war unser Wunschkandidat, den wir voll und ganz unterstützen.“

Grund genug für den geschäftsführenden Gesellschafter Markus Wiemann entspannt und voller Zuversicht nach vorne zu blicken. Wenngleich er gegenüber moebelkultur.de zugab: „Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Als wir uns aber genauer mit den beiden Unternehmen beschäftigt hatten, wurden uns immer mehr die Chancen bewusst.“ Für den Schlafzimmerhersteller bedeutet die Akquisition eine Abrundung nach oben sowohl mit Loddenkemper auf dem Gebiet Furnier und Lack als auch mit Femira im Boxspringbereich. Loddenkemper biete zusätzlich die Möglichkeit, ins Segment Wohnen einzusteigen, denn die Möbel sollen auf jeden Fall weiter produziert werden. Erwartungsgemäß konnte sich Markus Wiemann vor der Messe noch kein exaktes Bild von den Situationen vor Ort machen. Das soll nun nach dem 1. Oktober, wenn die Übernahme offiziell in Kraft tritt, entstehen. Zu den ersten Zielsetzungen gehört es zweifelsohne, die Verluste bei Loddenkemper zu kompensieren. „Sanieren können wir bereits. Das haben wir bei Otten und Wimex seinerzeit gezeigt.“ Dennoch: Es ist ein großer Tanker, den wir sicherlich nicht in einem Jahr gedreht kriegen.“

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