Mittelstandsverbund

Verbände schlagen Öffnungsstrategie im Brief ans Kanzleramt vor

Im Namen der 16 Einkaufs- und Verbundgruppen und seinen 12.000 Fachhandelsunternehmen hat gestern der Mittelstandsverbund ZGV einen Brief ans Bundeskanzleramt versendet, in dem eine konkrete Perspektive für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie in der Einrichtungsbranche gefordert und auch vorgeschlagen wird. 

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen für eine Öffnung des Einrichtungshandels ab 15. Februar zählen u. a. vergrößerte Abstandsflächen auf bis 50 qm VK-Fläche pro Kunde, Entzerrung der Öffnungszeiten bis in den Abend und am Wochenende, Frequenzmessung und Überwachung der Hygienekonzepte sowie Kontaktverfolgung. Dazu kommen Maßnahmen zur abgesicherten Beratung bis zur Wiedereröffnung bei geschlossenen Geschäften. Darunter fällt insbesondere die Beschränkung auf zwei Personen pro Haushalt nach vorheriger Terminbuchung und die flächendeckende Beibehaltung von Click&Collect-Lösungen.

Ausdrücklich wird betont, dass die Verbände Maßnahmen gegen die Pandemie durchaus unterstützen, doch brauche es Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte. Deshalb sei es erforderlich, „dass sich Bund und Länder möglichst frühzeitig auf einen bundesweit einheitlichen und verlässlichen Fahrplan für einen geordneten Weg aus dem Lockdown einigen“. Dabei soll sichergestellt werden, dass die tatsächlich relevante Inzidenz maßgeblich ist und somit lokale Hot-Spots ohne signifikante Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen im Handel keine Berücksichtigung finden. 

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