Salone del Mobile.Milano: Verantwortliche beraten aktuell über mögliche Verschiebung der Messe, die eigentlich vom 21. bis 26. April stattfinden soll. Foto: Salone del Mobile

Salone del Mobile

Verantwortliche beraten über eine mögliche Verschiebung der Möbelmesse

In Italien haben sich die Organisatoren der Mailänder Möbelmesse mit Interessengruppen sowie Vertretern der Regierung getroffen, um über den diesjährigen Salone del Mobile zu beraten. Vor dem Hintergrund des sich in Norditalien ausbreitenden Coronavirus wollen die Verantwortlichen klären, ob das bedeutende Branchenevent verschoben wird, schreiben mehrere internationale Medien. Erst gestern wurde die MIDO, die weltweit größte Brillenmesse, die vom 29. Februar bis zum 2. März in Mailand stattfinden sollte, erstmal gecancellt. 

Laut dem Portal "Dezeen.com" forderte die italienische Handelsorganisation Confapi Matera die Veranstalter des Salone bereits in der vergangenen Woche auf, die Messe wegen der Auswirkungen des Coronavirus zu verschieben. Die Handelsorganisation, die kleine und mittlere Unternehmen im süditalienischen Matera vertritt, befürchtet, dass die Messe für die Aussteller ein Reinfall wird. "Zahlreiche Absagen kommen in Mailand an, insbesondere von Chinesen und Asiaten", erklärten Massimo De Salvo, Präsident von Confapi Matera, und Vito Gaudiano, Direktor. "Das Risiko eines Flops der Messe beunruhigt lokale Unternehmer, die die Kosten für die Teilnahme tragen müssen."

Die Messe-Verantwortlichen wollen ihre Entscheidung, ob der Salone wie geplant vom 21. bis 26. April stattfindet oder verschoben wird, in den kommenden Tagen bekannt geben.

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