Koelnmesse

Unterzeichnet Teilnahmevertrag an der Expo 2020

Die deutsche Teilnahme an der Expo 2020 in Dubai ist besiegelt: Najeeb Mohammed Al-Ali, Executive Director, Dubai Expo Bureau, und Dietmar Schmitz, Generalkommissar des Deutschen Pavillons unterzeichneten gestern den Teilnahmevertrag für die Weltausstellung in Dubai. Damit steht auch fest, wo genau auf dem 430 Hektar großen Expo-Gelände der Deutsche Pavillon entstehen wird. Mit 4.500 qm ist es eine der größten Parzellen. Es liegt exponiert direkt am Hauptweg, der die Themencluster in einem Kreis verbindet. Seine Lage ermöglicht einen direkten Blick auf den Gastgeberpavillon, für den die Vereinten Arabischen Emirate Santiago Calatrava als Architekt gewählt haben. „Es ist ein exzellentes Grundstück, das die Expo-Veranstalter für den Deutschen Pavillon vorgesehen haben. Wir sind uns der Verantwortung und Erwartung an den deutschen Auftritt, die damit verbunden sind, durchaus bewusst“, so Schmitz.

Als Messe-Motto wählten die Veranstalter „Connecting Minds, Creating Future“, das den „Geist der Weltausstellungen an sich widerspiegeln“ soll. Das Gelände ist in drei Zonen aufgeteilt: „Opportunity“, „Mobility“ und „Sustainibility“. Der deutsche Pavillon widmet sich der Nachhaltigkeit.  Reem Al Hashimy, Ministerin für Internationale Zusammenarbeit der Vereinten Arabischen Emirate und Generaldirektorin des EXPO-Büros, sagte: ”Die Vereinten

Arabischen Emirate und Deutschland teilen die Vision einer saubereren, nachhaltigeren Zukunft, worauf auch die EXPO 2020 Dubai ein Hauptaugenmerk legt, und wir sind hocherfreut, dass unsere engen Freunde nun die jüngste Nation sind, die den offiziellen Teilnahmevertrag unterzeichnet hat. Deutschland gibt seit langem ein starkes Beispiel für den Rest der Welt, dass wir uns daran erinnern müssen, dass die Ressourcen unseres Planeten endlich sind und dass wir sie wertschätzen und bewahren sollten.”

50 Millionen Euro sind für den deutschen Auftritt in Dubai im Bundeshaushalt eingestellt. Damit sind alle Kosten abgedeckt: von den Vorbereitungen, die seit vergangenem Jahr von Köln und Dubai aus bei der Koelnmesse im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums gesteuert werden, über sämtliche Personalkosten, die Planung, den Bau, Betrieb und späteren Rückbau des Pavillons bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für das kulturelle Begleitprogramm.

Die Messe findet vom 20. Oktober bis zum 10. April in Dubai statt. Erwartet werden rund 25 Mio. Besucher, davon 70 Prozent aus dem Ausland. 170 Staaten haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

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