Frommholz

Unternehmen wird abgewickelt

Ein weiterer deutscher Polstermöbelhersteller schließt für immer seine Türen: Nachdem die Walter Frommholz GmbH & Co. KG Anfang Dezember beim Amtsgericht Bielefeld Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt hat (moebelkultur.de berichtete), wurde jetzt der Insolvenzverkauf gestartet. Seit Donnerstag bietet das Unternehmen die Möbel mit Rabatten von 40 bis 70 Prozent am Firmensitz in Spenge an. Der Abverkauf laufe gut, erklärte Gero Walter Frommholz gegenüber moebelkultur.de. Zwischen Ende März und Mitte April würden sich die Türen des Unternehmens dann für immer schließen. Viele der noch verbliebenen Mitarbeiter hätten bereits eine neue Anstellung gefunden ­– sowohl innerhalb als auch außerhalb der Möbelbranche.

Das rund 60.000 qm große Firmen-Gelände wurde bereits an die Firma Lorenz Kunststofftechnik aus der Nähe von Osnabrück verkauft.  

Die Modellrechte für die die Frommholz-Linien „New Classic“ und „Atelier“ hat sich unterdessen Wemafa gesichert. Der Polstermöbelhersteller aus Kirchlengern will sie unter der Marke „Frommholz – legendary sofas“ weiterführen. „Getreu der Philosophie des Hauses Wemafa , höher, breiter, tiefer – wir fertigen Ihr Sofa nach Maß!‘ besteht ab sofort auch die Möglichkeit die Möbel der Frommholz-Kollektion in Sondermaßen zu ordern“, sagt Dirk Gieselmann, geschäftsführender Gesellschafter. Und Vertriebsleiter Dennis Wojcinski fügt hinzu: „Wir sind der Überzeugung, dass die Modelle und die weiterhin hohe Qualität der Produkte bei unseren Handelspartnern gut ankommen.“  

Diese Seite teilen