Forster Küchen

„Unkaputtbar“ – Müller und Demirtas setzen zum Break Even in der Schweiz an

Nach der Übernahme der Schweizer Forster Küchen kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch des Alno-Konzerns im vergangenen September strebt Max Müller noch in diesem Jahr den Break Even an. In einem Gespräch mit dem St. Gallener Tagblatt vermittelte der Ex-Alno-Vorstandschef und jetzige Präsident des Verwaltungsrats der Forster Swiss Home AG den Zwischenstand. Demnach haben er und CEO Ipek Demirtas das Unternehmen quasi in letzter Minute gerettet. Zwar wurden alle Studios vom Konkursamt geschlossen, doch konnten die rund 100 Mitarbeiter in Arbon am Bodensee weiterbeschäftigt werden. Inzwischen wurde das Personal sogar auf 120 Beschäftigte aufgestockt. 2018 gilt für Max Müller als Übergangsjahr. Neben den bereits bestehenden eigenen Studios in Arbon, Zürich, Basel, Bern und Winterthur sind Genf und Chur im Aufbau. Schon dieses Jahr wird die Schwelle zum Gewinn angestrebt.

Der Spezialist für Stahlküchen war 2014, ebenso wie die Schweizer Marke Piatti, von der Arbonia Forster AG durch Alno gekauft worden. Als stategischer Vorteil bietet die unverwüstliche Verarbeitung der Stahlküchen seit 125 Jahren Alleinstellung. Für den ehemaligen Alno-Vorstand sind allerdings die Vorwürfe wegen Insolvenzverschleppung noch längst nicht ausgestanden.

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