Der Familienbetrieb wurde 1964 von Ernst Kleinhans gegründet. Markus und Christiane Kleinhans führen das Unternehmen heute in zweiter Generation. (Foto: Kleinhans GmbH)

Kleinhans

Umsatzeinbruch führt zu Insolvenzantrag

Der Fenster- und Möbelhersteller Kleinhans GmbH mit Sitz in Kehl hat Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Offenburg bestellte Rechtsanwalt Stefano Buck von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft sowohl in der Schreinerei als auch im Küchenstudio ungeachtet des Verfahrens uneingeschränkt weiter. Die 61 Mitarbeiter sind bis einschließlich Januar über das Insolvenzgeld abgesichert, heißt es in einer Pressemitteilung der Insolvenzverwaltung.

Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage ist nach Unternehmensangaben ein deutlicher Umsatzeinbruch im Geschäftsbereich Fensterbau. „Diesen Rückgang konnte die Gesellschaft nicht auffangen und hat deshalb wegen drohender Zahlungsunfähigkeit den Insolvenzantrag gestellt“, berichtet Buck. Der Fachanwalt für Insolvenzrecht verschafft sich derzeit einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und prüft Sanierungsmöglichkeiten.

„Das Insolvenzgeld verschafft uns finanzielle Freiräume, die wir für die Fortführung und die Sanierung des Unternehmens nutzen können. Kleinhans ist ein etablierter Anbieter von Fenstern, Möbeln und Küchen, der in der Region einen guten Namen besitzt. Wir werden alles daran setzen, das Unternehmen sowie möglichst viele Arbeitsplätze in Kehl zu erhalten“, sagt Stefano Buck.

Der Familienbetrieb wurde 1964 von Ernst Kleinhans gegründet. Markus und Christiane Kleinhans führen das Unternehmen heute in zweiter Generation. Das Unternehmen aus dem Ortenaukreis steht traditionell für "Engagement, Herzblut und ein klares Bekenntnis zur Qualität".

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