Die Zukunft von Kettler ist noch nicht gesichert: Stiftungsvorstand und Investor sind sich uneinig.

Kettler

Übernahme noch nicht in trockenen Tüchern

Der Sportgeräte- und Freizeitmöbelhersteller Kettler soll einen neuen Eigentümer bekommen, doch die Übernahme gestaltet sich schwieriger als erwartet: Seit dem Unfalltod der Firmenerbin Karin Kettler im Februar 2017, ist die Heinz-Kettler-Stiftung Rechtsnachfolgerin – aber keine Gesellschafterin – des ehemaligen Familienunternehmens.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, will die luxemburgische Finanzholding, Altera Capital, in Kettler investieren. Es gebe sogar Zusagen, dass die Standorte sowie möglichst viele der 723 Mitarbeiter erhalten bleiben. Während einer Versammlung der Belegschaft, die die IG Metall vergangene Woche einberufen hatte, hieß es allerdings, der Verkauf sei vorerst gescheitert. Der Grund: Ein, vom Stiftungsvorstand in Auftrag gegebenes, Gutachten habe ergeben, dass der geplante Verkauf auf die Art und Weise nicht durchführbar sei. Die Streitigkeiten zwischen Stiftungsvorstand und Investor müssen demnach erst geklärt werden, bevor die Übernahme tatsächlich gelingen kann.

Diese Seite teilen