Bei Cotta wird weiter produziert.

Cotta

Trotz Insolvenz stehen 60 Prozent der M.O.W.-Kollektion

Gut zwei Wochen nach Antragstellung auf Insolvenz laufen die Bänder bei Cotta Möbel weiter. "Wir haben fast keinen Lieferverzug und nur eineinhalb Tage verloren", erklärte Insolvenzverwalter Dr. Per Hendrik Heerma gegenüber der "Lippischen Landes-Zeitung". Und Geschäftsführer Steffen Urbschat ergänzt: "Am Montagabend haben wir wieder die ersten Lastwagen mit Spanplatten gekriegt."

Die reibungslose Zusammenarbeit mit Lieferanten und Spediteuren ist für den Insolvenzverwalter derzeit eines der größten Anliegen. "Die Kunden sollen nicht auf ihre Ware warten müssen", betont er.

Urbschat ist unterdessen damit beschäftigt, das Sortiment und damit die Rentabilität wieder auf Kurs zu bringen. âhnlich wie bei Steffen Möbel, das er erfolgreich durch die Insolvenz geführt hat und bei dem es ihm gelungen ist, die Vielfalt der verwendeten Einzelteile um die Hälfte zu reduzieren, will er auch in Schieder bis zur M.OW." intelligente Lösungen im ansprechendem Design hervorbringen. "Etwa 60 Prozent der Kollektion für die M.O.W. stehen bereits", erklärt der Geschäftsführer.

Über den Berg ist das Unternehmen, das auf Initiative der ehemaligen Geschäftsführung jetzt als Wohnmöbelwerke Schieder GmbH firmiert, damit allerdings noch nicht. "Das A und O ist ein tragfähiges Konzept für die Zukunft", erläutern Dr. Heerma und Urbschat. Dabei ziehen sie an einem Strang. "Der Riesenvorteil ist, dass Steffen Urbschat auch noch nicht lange im Unternehmen ist. Das heißt, er ist nicht verantwortlich für die Fehler der Vergangenheit, das ist eine ganz andere Basis für die Zusammenarbeit."

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