Trendfilter

Top-Resonanz und bald mehr Events

Trendfilter plant, das Trendforum verstärkt zur Eventplattform zu entwickelt. Diese Zukunftspläne stellte Initiatorin und Inhaberin Katrin de Louw während des „Trendfilter 2018"-Treffens am Donnerstag, 7. Juni vor, zu dem knapp 160 Fachbesucher aus der Möbel- und Zuliefererindustrie sowie Designer und Innenarchitekten zum Unternehmensnetzwerk der Möbelzulieferer des Servicepoint A30 nach Bünde gekommen waren. „Wir wollen uns in der Ausstellung auf Produktnews fokussieren und so mehr Platz schaffen für Events" so Katrin de Louw.

Neben Produktideen prägten drei Vorträge das Rahmenprogramm. Die Kölnerin Viviane Wilde, Inhaberin von Bockstein Consulting, referierte zum aktuellen Marketingthema „Influencer Marketing in der Möbelindustrie“. Sie vermittelte dem Publikum beispielsweise, dass die besten „Influencer“ oftmals eigene Mitarbeiter sind, die mit viel Fachwissen in den sozialen Netzwerken äußerst aktiv sind. Im Anschluss kam mit dem renommierten Architekten Prof. Johannes Kister ein Fachmann zu Wort, der die Auswirkungen der Urbanisierung auf den Wohnungsbau der Zukunft erläuterte. Neben den baulichen Veränderungen, die in neuartigen Bauelementen abzulesen sind, die variabel vom Fenster zum Balkon werden, zeigte der Architekt aktuelle, städtebauliche Projekte, die mit viel Natur und Gemeinschaft Planungsansätze aufweisen, die kleineren Ortschaften ähneln.

In ihrem „Trendfilter-Report 2018“ erläuterte Katrin de Louw, dass neben der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Ökologie auch soziale Aspekte mehr und mehr zum Erfolgsfaktor für Produkte und Marken werden. „Fairness“ gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern seien in einer transparenten Firmenphilosophie gefordert, insbesondere, um auch zukünftig neue Mitarbeiter für sich gewinnen zu können. Der notwendige Umschwung zur Work-Life-Balance decke sich auch mit dem neuesten Einrichtungstrend aus Japan, dem „Wabi-Sabi“: Dieser Lifestyle reduziere den Konsum, verzichtet dabei aber auf nichts: „Man konsumiert alles, was gewünscht ist, aber im richtigen Maß und ohne ausgeprägten Wunsch nach Besitz“.

 

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