Das Programm "Alessio" gehört zu den Highlights der WK-Messe.

WK Wohnen

Systematisch ausgebaut

Seit Sonntag – und noch bis morgen – finden im Haus Aussel die WK-Wohnen-Partnertage statt, die gut besucht sind. Ein Grund dafür dürfte darin liegen, dass WK-Wohnen-Manager Kai Braßel viele Neuheiten am Start hat. Außerdem kooperiert der Alliance-Verband neuerdings mit WK Wohnen und verzichtet statt dessen auf eine eigenständige Hochwertschiene. Aber auch aus anderen Verbänden scheint das Interesse derzeit groß zu sein. Was durchaus daran liegen mag, dass der Weg, wohin WK künftig gehen soll, inzwischen klar geworden ist. Auf der 5. Messe unter der Regie der Familie Höner wurde nämlich deutlich, dass die Marke nun ihre Identität gefunden hat.

Insgesamt acht neue Programme feiern ihr Debüt, wobei Kai Braßel durchaus diverse Überraschungen parat hatte, allen voran mit dem Modell „Alessio“ von Aveon aus Langenberg, ein Hersteller, der bislang eher im Verborgenen gearbeitet hat. Das moderne Massivholz-Wohnprogramm, das in unterschiedlichen Eiche-Varianten und in Nussbaum jeweils mit Lack kombiniert zu haben ist, besticht durch seine asymmetrische, skulpturale Optik und soll den design- und technikaffinen Kunden ansprechen. Für die High-Tech-Komponente sorgt einmal mehr der bewährte Kooperationspartner Harman/Kardon. Eher lackbetont und mit spannenden Nischen-Details kommt die Neuheit „Corna“ von Bub daher – ein puristisches Wohnmodell mit starkem Einzelmöbelcharakter. Bei den Polstermöbeln sticht besonders die Systemgarnitur „Otis“ von Koinor hervor, die nicht nur zahlreiche Bausteine wie sechs Armlehnen, sieben Fußvarianten und viele Elemente bietet, sondern auch mit Hilfe von Zubehör wie einer Leuchte mit Schubfachtisch oder einem Regal besonders wohnlich wirkt. Weniger ausladend und auch für kleinere Räume gedacht: „Sienna“ von Erpo mit italienischem Flair und einem bewusst Erpo-untypischen Aussehen. Auch im Segment Schlafen legte die Kollektion noch einmal nach – mit einem Systemschrank von Carré, einem schicken Polsterbett von Indomo (3C-Gruppe) sowie einem Boxspringbett von Doerfert. Besonders viel Raum in der ehemaligen Scheune bekommt diesmal der Bereich Speisen: Diverse Tisch- und Stuhlkombinationen des Lieferanten IL-Concept unter üppigen Grünpflanzen inszeniert.

Marketingleiterin Tanja Liermann betonte, dass der Systemgedanke in der gesamten Kollektion noch einmal deutlich mehr zum Tragen gekommen und das Soritment damit noch vielfältiger geworden ist. Und Kai Braßel lobte die frische Zusammenarbeit mit dem Designer Klaus Brettner. Zudem freut sich Braßel über mehr Fläche bei den immer noch 80 Handelspartnern mit inzwischen 120 Häusern. Auf 150 sollen diese in Deutschland – laut Geschäftsführer Oliver Höner – noch anwachsen, zudem 50 bis 60 weitere in Europa hinzustoßen. Gut die Hälfte der Partner kommen zurzeit aus der Großfläche. Um die Marke noch bekannter zu machen, sind in diesem Jahr zahlreiche Marketingaktivitäten geplant, angefangen mit Image-Anzeigen in Fach- und Publikumstiteln, Spezial-Prospekten und dem WK-Wohnen-Buch. Darüber hinaus gibt das neue Corporate-Design-Manual Aufschluss darüber, wie die Marke optimal dargestellt wird.

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