Butlers

Stellt sich nach Insolvenzverfahren neu auf

Die Kölner Einrichtungskette Butlers krempelt ihre verbliebenen 74 Filialen um und stellt sich nach dem erfolgreichen Abschluss des Insolvenzverfahrens neu auf. Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Josten (52) hat gegenüber der „FAZ“ die Pläne seiner Firma für die Zukunft vorgestellt und angekündigt, dass das Ambiente in den Filialen hochwertiger werden soll.

„Unsere Filialen waren mit zu viel Ware überladen“, erklärte Josten gegenüber der Zeitung. Die Umgestaltung der Geschäfte sei aber nur ein Baustein. „In einigen Jahren wollen wir die Hälfte des Umsatzes außerhalb unseres eigenen Filialnetzes erzielen“, kündigte der Unternehmer an. Und weiter: „Wir wollen Bausteine unseres Sortiments auch anderen Händlern anbieten“, sagte er. So sei Butlers inzwischen in 1.000 Rewe-Märkten mit einem kleinen Regal voller Porzellanbecher vertreten. Auch in Kaufhäusern und Baumärkten kann sich Josten Geschirr oder Partyartikel seiner Marke vorstellen.

Dabei will sich Butlers wieder auf Deko- und Tischaccessoires sowie Geschenkartikel konzentrieren. Der teure Ausflug in die Möbelwelt sei laut Josten beendet.

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