Aufgrund von Umbauarbeiten schließt Finke in Kassel-Fuldabrück für etwa sechs Monate seine Türen.

Finke

Standort in Fuldabrück wird für ein halbes Jahr dicht gemacht

Um den Finke-Standort in Fuldabrück aufzuwerten, wird Möbelhaus voraussichtlich ab dem 1. April für etwa sechs Monate geschlossen. „Die Wiedereröffnung soll im Herbst sein“, sagte ein Vertreter der Höffner-Möbelgesellschaft der „HNA“. „Krieger plant den Anbau einer Auslieferlogistik für die Belieferung direkt in die Region und den Komplettumbau des Verkaufshauses.“ Näher ins Detail wollte der Sprecher aber nicht gehen. Der Name Finke soll allerdings erhalten bleiben.

Was in der Zeit mit den 160 Mitarbeitern passiert, ist noch unklar. „Wir sind mit den Angestellten in Gesprächen“, hieß es weiter.

Die Gewerkschaft Verdi gab gegenüber dem Blatt an, dass die Beschäftigten bei den Umbauarbeiten helfen sollen. Ist nichts zu tun, werde ihnen das Gehalt gekürzt. „Das Beispiel Finke zeigt deutlich, wie schnell ein Milliarden schwerer Unternehmer im Schnelldurchgang an die Gehälter von hart arbeitenden Menschen gehen kann“, erklärte Gewerkschaftssekretär Manuel Sauer.

Nach der Übernahme von Finke durch die Höffner-Gruppe gab es bereits mehrfach Klagen, dass der neue Besitzer die Gehälter der Mitarbeiter kürzen wolle.

Im Finke-Haus in Paderborn hat unterdessen der Räumungsverkauf begonnen. Da der Standort den neuen Eigentümern zu unrentabel ist, soll er zum 31. März geschlossen und das Gebäude anschließend abgerissen werden. Am gleichen Tag soll laut „Radio Hochstift“ auch der Preis-Rebell in Beckum dicht machen.

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