Miele

Sparen für harte Zeiten

"Miele ist ein innovatives, gesundes und finanziell unabhängiges Unternehmen, das sich selbst treu bleibt und dem die Menschen vertrauen“, wurde kürzlich erst Markus Miele anlässlich der Auszeichnung durch das Magazin „Bilanz“ als „Germany’s Most Admired Companies“ zitiert.

Heute macht dagegen der „verschärfte Sparkurs“ in der Lokalpresse die Runde. Demnach prüft aktuell das Beratungsunternehmen McKinsey, wo der Rotstift angesetzt werden kann. 100 Mio. Euro sollen aus den Kosten wegfallen. Bereits im Plan ist, im Stammwerk Gütersloh 500 Stellen in der Waschmaschinenproduktion zu streichen und stattdessen Teile der Fertigung ins polnische Werk Ksawerow zu verlagern. Als Zeitraum sind dafür acht Jahre veranschlagt (bis 2025) und der Abbau soll sozialverträglich passieren.

Dies sei kein Symptom für die in der Branche grassierenden Absatzprobleme bei Hausgeräten, sondern ein normaler Prozess, um sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten, insbesondere gegen die Angriffe aus Asien durch Haier und Samsung, so heißt es aus dem Unternehmen.

Derzeit sind in Gütersloh noch mehr als 5.300 Mitarbeiter beschäftigt, der Miele-Umsatz lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 4,1 Mrd. Euro.

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