Kettler

Solider Auftritt in Köln

Trotz der - mittlerweile dritten – Insolvenz in Eigenverwaltung legte die Kettler Freizeit GmbH auf der „spoga+gafa“ einen soliden Auftritt hin. Präsentiert wurde das Kernsortiment ohne innovative Eyecatcher, wie beispielsweise die - noch auf der Gardiente inszenierte - Lounge-Lösunge „Nassa.“ Der Sanierungsplan für das aktuelle Verfahren, das im besten Fall Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, sieht drastische Reduzierungen bezüglich der Produktvielfalt vor. Deshalb wird "Nassa" auch nicht wie ursprünglich geplant in das Kettler-Sortiment für 2020 aufgenommen.

„Die Kanzlei Lambrecht und die PricewaterhouseCoopers GmbH (pwc) prüfen gerade jeden Artikel. Es werden keine Programme komplett aus dem Sortiment genommen, aber in Hinblick auf Farbvielfalt etc. wird es Einsparungen geben“, hieß es am Stand von Kettler auf der „spoga+gafa.“ Dort waren am Sonntag auch die Gesellschafter vor Ort, um sich persönlich den kritischen Fragen der Kunden zu stellen. Es wurde versichert, die Zulieferungen aus Fernost seien sichergestellt, sodass es zu keinen weiteren Verzögerungen im Lieferablauf kommen wird.

Nachdem Olaf Bierhoff das Unternehmen im August verlassen hatte, führt nach wie vor Bernd Wolcok die Geschäfte. Dabei soll es auch erstmal bleiben. Die ursprüngliche Meldung zum dritten Insolvenzverfahren von Kettler finden Sie hier.

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