Bruno ist seit dem ersten Jahr profitabel. Foto: Brunobett

Bruno und die Ruf-Gruppe

So viel ist der Deal wert

Nachdem die Ruf-Gruppe beziehungsweise deren Muttergesellschaft Nord Holding das Start-up Bruno übernommen hat (moebelkultur.de berichtete), fragt man sich nach dem Wert des Deals. Laut „Gründerszene“ ist der 2015 gegründete Berliner Onlineshop für Schlafmöbel und Matratzen seit dem ersten Jahr profitabel. 2018 erzielte das Unternehmen einen Gewinn von mehr als 600.000 Euro. 2019 sogar deutlich mehr.

Bruno-Mitgründer Felix Baer wollte zum Kaufpreis nichts sagen. Gegenüber „Gründerszene“ erklärte er nur, dass sowohl er als auch sein Mitgründer Andreas Bauer eine Auszahlung für ihre Anteile sowie eine Minderheitsbeteiligung an Ruf Betten erhalten haben.

Wie die Plattform unter Berufung auf einen Branchenkenner schreibt, liegt der Multiple bei profitablen Startups in der Regel beim zwei- bis dreifachen des Jahresumsatzes. Da Bruno im vergangenen Jahr zehn Mio. Euro umgesetzt hat, würde der Wert des Unternehmens aktuell bei 20 bis 30 Mio. Euro liegen.

Trotz der neuen Eigentümer soll die GmbH inklusive ihrer 12 Mitarbeiter bestehen bleiben. „Beide Unternehmen behalten ihr Kerngeschäft“, führt Baer fort. „Es ist nicht die Überlegung, Bruno in die Offline-Stores zu bringen.“   

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