Nobilia

Schnelle Lieferzeiten zur Liquiditätssicherung

„Ab jetzt etwa 3 Wochen Lieferzeit“ steht auf den regelmäßig an die Handelskunden verschickten Lieferübersichten von Nobilia. Für Deutschlands größten Küchenmöbelhersteller ist höheres Tempo auch ein Beitrag, um den Handel in den schwierigen Corona-Zeiten zu unterstützen und diesem möglichst schnell zur Abwicklung seiner Aufträge – sprich: zu seinem Geld – zu verhelfen. So das Statement auf "möbel kultur"-Nachfrage.

Bekanntlich liegen die Fristen in der Branche sonst zwischen vier und sechs Wochen, durch Kurzarbeit und Ausfälle von Zulieferprodukten kann dies bei einigen Unternehmen aktuell auch länger sein. Insofern ist die Verkürzung auf drei Wochen auch ein Wettbewerbsfaktor, den Nobilia für alle Programme (außer auslaufenden Fronten) garantiert. „Prinzipiell ist die Lieferzeit immer ein wettbewerbsrelevanter Faktor“, erklärt dazu Nobilia-Geschäftsführer Dr. Lars Bopf mit Nachdruck die Tatsache, dass dies entscheidend die Liquidität und den Cash Flow des Händlers bestimmt. „Auch wenn die Kalkulation im Vergleich zwischen zwei Produkten gleich sein mag, kann es für den Händler – insbesondere in Zeiten eingeschränkter und/oder knapper Liquidität – einen erheblichen Unterschied darstellen, ob er eine Küche nach drei oder nach 12 Wochen montieren und abrechnen kann.“ Zur Absicherung der Lieferfähigkeit habe Nobilia deshalb, auch nach den Erfahrungen zu langer Lieferzeiten in Folge der Alno-Krise, erheblichen Aufwand in der Logistik betrieben, um Bestände in großem Umfang vorzuhalten. Dies komme in Corana-Zeiten, da Liquidität und Existenzen besonders bedroht sind, allen Beteiligten zugute.

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