Kika/Leiner

Reinhold Gütebier wird neuer CEO

Eigentlich kaum zu glauben, aber wahr. Was bereits seit Ende August in der Branche gemutmaßt wurde, ist jetzt bestätigt: Reinhold Gütebier übernimmt zum 8. Oktober die Geschäftsführung von Kika/Leiner. Das Branchenurgestein, das sich seit 50 Jahren mit Möbeln beschäftigt, war zuletzt über 20 Jahre als Gesamtvertriebsleiter für Segmüller tätig. Und hatte dort maßgeblich den Expansionskurs des Familienunternehmens vorangetrieben. Der 66-jährige hatte sich dort gerade erst in den „Unruhestand“ verabschiedet. Nun ist klar, dass der leidenschaftliche Möbelprofi noch einmal richtig Gas geben und ein Zukunftsprogramm für den österreichischen Filialisten entwickeln will.

Darüber hinaus heißt es heute vormittag aus St. Pölten, dass nur wenige Wochen nach der Übernahme von Kika/Leiner durch Signa Retail, neben der Berufung der neuen Geschäftsführung mit Reinhold Gütebier als CEO und Darius Kauthe als CFO, bereits eine Einigung zum Sozialplan mit den Arbeitnehmervertretern erzielt wurde. Parallel dazu laufen derzeit die Restrukturierungsmaßnahmen und die Entwicklung eines Zukunftsprogrammes.

„Die Möbelbranche begeistert und prägt mich seit meiner frühen Kindheit. Die Chancen und die strategische Neuaufstellung des österreichischen Traditionsunternehmens Kika/Leiner sind einzigartig und eine attraktive Herausforderung für mich. Gemeinsam mit meinem Kollegen Darius Kauthe werden wir ein Zukunftskonzept entwickeln und mit den motivierten Mitarbeitern umsetzen. Das Zukunftskonzept beinhaltet natürlich auch wieder die Fokussierung auf unsere langjährigen und loyalen Kunden und ihre individuellen Bedürfnisse“, sagt Reinhold Gütebier. Und Wolfram Keil, Vorsitzender des Aufsichtsrats, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir mit Reinhold Gütebier einen der profundesten Kenner und Vollprofi der Branche als neuen CEO gewinnen konnten. Das neue Führungsduo wird Kika/Leiner wieder auf die Identität als mittelständisches, österreichisches Traditionsunternehmen rückbesinnen und wieder zukunftsfähig machen.“ Die Branche kann jedenfalls gepannt sein, mit welcher Geschwindigkeit sich das Unternehmen, das zuletzt zum Steinhoff Konzern gehörte, nun verändern wird.

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