Ikea bekommt in Wuppertal Probleme.

Ikea

Probleme in Wuppertal

Eigentlich war in Wuppertal der Weg für ein neues Ikea-Haus frei – am 21. Januar soll Grundsteinlegung sein. Doch nun gibt es Probleme. Wie die Zeitung „Der Westen“ berichtet, sind bei zwei Gerichten Klagen gegen den Bau eingegangen. Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf und das Oberverwaltungsgericht in Münster sollen nun im Eilverfahren entscheiden, ob Baugenehmigung und Bebauungsplan der Stadt Wuppertal rechtens sind.

„Klägerin Beate Petersen rechnet sich gute Chancen aus, Ikea an dieser Stelle noch verhindern zu können“, so das Blatt. Petersen hatte gemeinsam mit anderen Anwohnern eine Nachbarschaftsklage eingereicht. Unterstützung bekommt sie unter anderem von Gutachter Wulf Hahn. Dieser habe „entscheidende Schwachstellen im Verkehrskonzept der Stadt Wuppertal ausgemacht, die auch Auswirkungen auf Sprockhövel haben“, zitiert die Zeitung. Auch die Anlieferung für das Möbelhaus hält er für problematisch, weil die Straße dort viel zu eng sei. Eine Lösung sei ein eigener Autobahn-Anschluss für Ikea. Das aber habe der Landesbetrieb Straßen NRW aufgrund der Nähe zum Autobahnkreuz bereits abgelehnt.

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