Electrolux

Positive Bilanz für 2017 – Investitionen in Höhe von 500 Mio. Dollar in den USA

Ein positives Ergebnis verzeichnet Electrolux für das Jahr 2017. Der Konzern verbucht einen Nettoumsatz von 122,060 Mrd. SEK (12,5 Mrd. Euro), was im Vorjahresvergleich ein Plus von 0,8 Prozent bedeutet (2016: 121,093 Mrd. SEK). „Im Jahr 2017 haben wir uns konsequent darauf konzentriert durch Portfoliomanagement und Kosteneffizienz eine nachhaltige Rentabilität zu erzielen. So haben wir das Ergebnis in allen Geschäftsbereichen verbessert und ein Gewinn von mehr als 6 Prozent realisiert“, so Jonas Samuelson, Präsident und CEO von Electrolux.

Vor allem im vierten Quartal ist es dem Unternehmen gelungen, das organische Wachstum um vier Prozent weiter auszubauen. Die meisten Märkte vermeldeten im Zeitraum Oktober bis Dezember ein Umsatzwachstum. Besonders stark, mit 30 Prozent, legte Lateinamerika zu. „Ich freue mich, dass sich unser starker Fokus auf innovative Produkte auch in EMEA auszahlt und so unsere Premiummarken weiter Marktanteile gewinnen konnten“, so Samuelson. In Nordamerika stieg der Umsatz der eigenen Konzernmarken. Dieser konnte allerdings den Mengenrückgang bei Handelsmarken nicht ausgleichen. Bezogen auf das gesamte Jahr erzielten alle Märkte starke Leistungsverbesserungen, so Samuelson. Die EMEA-Region setzte insgesamt ein Plus von 7,2 Prozent um. Nordamerika erreichte einen Rekordgewinn von 6,8 Prozent, während die Asien-Pazifik-Region ein Umsatzplus von 7,5 Prozent aufweist.

Die meisten Märkte werden auch im laufenden Geschäftsjahr 2018 weiterwachsen, prognostiziert Samuelson. „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Geräten in Europa um ein bis zwei Prozent und in Nordamerika um zwei bis drei Prozent steigen wird.“ Um weiter profitabel zu wachsen, plant Electrolux seine Produktionsstätten in den USA aufzurüsten und nimmt dafür insgesamt 500 Mio. US-Dollar (rund 403,4 Mio. Euro) in die Hand. Unter anderem soll die Gefrierschrank-Produktion in Anderson, South Carolina weiter ausgebaut und das Werk in Springfield, Tennessee, modernisiert und erweitert werden. Aufgrund der Investition in Anderson wird die Produktion in St. Cloud, Minnesota, eingestellt.

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