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Hält für Alno weiter die Stange: Andreas Sandmann.
20.12.2017 12:06 Uhr

Neue Alno GmbH Andreas Sandmann: "Wir wollen das Herz von Alno erhalten"

Zwar müssen die Bedingungen für die endgültige Übergabe an Riverrock noch erfüllt werden, aber die ersten Steps für den Start der Neuen Alno GmbH werden bereits vorbereitet. Auf der gestrigen Betriebsversammlung unter Beteiligung von Riverrock-Mitinhaber Jason Carley und dem designierten Alno-Geschäftsführer und bisherigem Vertriebsvorstand Andreas Sandmann wurde Mitarbeitern in Pfullendorf der Plan vorgestellt.

So soll die Produktion noch im ersten Quartal 2018 anfahren, allerdings auf drastisch verkleinerter Fläche. Einiges soll verkauft werden, daneben sollen aber auch Anlagen aus dem Wellmann-Werk aus Enger übernommen werden. Zurück zu den Ursprüngen als Großschreinerei heißt die Devise, die Sandmann als erste Vision für den Neuanfang formulierte. Gleichwohl soll diese, wie vertraglich vereinbart, immerhin 410 Mitarbeiter beschäftigen. Die Entwürfe für die Arbeitsverträge sollen auch schon vorliegen. Demnach wird der Lohn im Schnitt um etwa 15 Prozent niedriger als bisher liegen. Zugleich wird die Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden heraufgesetzt, Weihnachts- und Urlaubsgeld entfallen. Was genau passiert, wenn sich unter diesen Konditionen nicht die anvisierte Belegschaft von 400 Mitarbeitern zusammenfindet, wurde allerdings nicht gesagt.

Doch Sandmann machte auch Mut für die Zukunft: „Die alte Alno AG wird abgewickelt. Wir haben es geschafft, das gute Herz zu erhalten und werden als mittelständische GmbH einen Neustart hinlegen.“ Vorteil sei nun die Konzentration auf die Marke Alno ohne die Gefahr der Verzettelung mit anderen Standorten und Tochtergesellschaften. Von Seiten der Investoren werden zudem neben der Kaufsumme von 20 Mio. Euro weitere Aufbaugelder zugesagt. An der Seite von Sandmann wird überdies ein zweiter Geschäftsführer treten, der sich um die Finanzen kümmert.

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