Ikea

Möbel sollen künftig auch vermietet werden

Ikea gibt in Sachen Nachhaltigkeit weiter Gas. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Monat bereits damit begonnen hat, gebrauchte Möbel zurückzukaufen, um diese dann in der Fundgrube günstig anzubieten, wird jetzt ein Konzept entwickelt, Produkte zu vermieten. „Gerade die jüngere Generation hält Ausschau nach weiteren Möglichkeiten zur Wiederverwendung“, erklärte dazu der internationale Ikea-Chef Jesper Brodin im Interview mit der „NZZ“. „Wir merken: Bei Gruppen, deren Lebensumstände sich schnell ändern können, besteht ein solches Bedürfnis, zum Beispiel bei Studenten, Expats oder Familien. Dieses Angebot wird schon bald auf den Markt kommen. Die Tests werden dann zeigen, ob es funktioniert.“

Gleichzeitig freute er sich gegenüber dem Blatt, dass die Kunden die Idee des Rückkaufs von Möbeln gut annehmen und belegt dieses mit Zahlen aus der Schweiz. „Seit das Projekt im September in allen Schweizer Einrichtungshäusern angelaufen ist, werden pro Woche rund 100 Möbelstücke zurückgebracht, Tendenz steigend. Wir sehen hier sehr großes Potenzial.“

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