Mittelstandsverbund – ZGV

Mittelstandsgipfel Peak mit Peter Altmaier

Längst etabliert: Der Mittelstandsgipfel Peak, der am vergangenen Donnerstag in Berlin stattfand. Über 200 Teilnehmer, Top-Entscheider der Politik- und Kooperationsszene, trafen sich zur Veranstaltung des Mittelstandverbundes – ZGV im Steigenberger Hotel um über Trends und Herausforderungen der digitalen Transformation zu diskutieren. „Emotional. Authentisch. Anders – Was elektrisiert den Kunden?“ lautete das diesjährige Leitthema.

Key-Note-Speaker und politischer Gast auf der Mitgliederversammlung war in diesem Jahr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der einmal mehr die Aktualität des Genossenschafts- und Kooperationswesens und dessen Bedeutung für eine erfolgreiche Digitalwende im Mittelstand unterstrich: „Durch ihr Zusammengehen im Verbund können kleine und mittlere Unternehmen Synergieeffekte erzielen und ihre Wettbewerbsposition im Markt verbessern. Um den Mittelstand bei der Digitalisierung zu unterstützen, helfen unsere Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren mit Rat und Tat weiter: So können Wissenslücken verringert und Chancen aufgezeigt werden. Aber auch bei anderen Herausforderungen wollen wir den Mittelstand unterstützen: Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung und eine steuerliche Forschungsförderung sind drei Kernelemente für einen erfolgreichen Mittelstand“, betonte Altmaier. Die aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen für den Mittelstand und seine Verbundgruppen seien vielfältig. Mit den Themen Digitalisierung, Steuerpolitik, Wettbewerbsregeln, Energiewende, Innenstadtentwicklung, und Qualifizierung benannte der Bundeswirtschaftsminister zentrale Überschriften, welche die Zukunft der mittelständischen Unternehmen maßgeblich beeinflussen würden und auf der Agenda der neuen Großen Koalition stünden.

Die Verbundgruppen müssen neue Wege einschlagen, erklärte Günter Althaus, Präsident des Mittelstandverbundes bei seiner Eröffnungsrede. Angesichts der zunehmenden Reizüberflutung und der unendlich großen Auswahl an Produkten und Dienstleistungen gewinne der Faktor Mensch im digitalen Wandel eine immer stärkere Bedeutung. „Technik kann begeistern, aber nur mit Menschen lässt sich Begeisterung teilen.“, so Althaus. Das A und O sei es, sich mit dem stetigen Wandel und Prozess zu beschäftigen und weiter zu lernen – gleichzeitig aber die Rückbesinnung auf das, was den Menschen ausmache – nämlich Individualität und Empathie – nicht aus dem Auge zu verlieren.

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