Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, fordert "Vorfahrt für kleine und mittelständische Unternehmen". (Foto: BMWi)

Rainer Brüderle

"Mittelständische Unternehmen brauchen europaweit Unterstützung"

Fast drei Jahre nach Veröffentlichung des "Small Business Act" mahnt die Europäische Kommission an, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weiter ins Zentrum der politischen Entscheidungen zu rücken. Mit ihrer gestern veröffentlichten Mitteilung zur Überarbeitung des "Small Business Act" verleiht sie dem Prinzip "Vorfahrt für kleine und mittelständische Unternehmen" neuen Schwung.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Angesichts der Herausforderungen, vor denen unsere mittelständischen Unternehmen stehen, ist die Mitteilung der Kommission ein wichtiges Signal. Denn beim Zugang zu den nötigen Finanzmitteln und beim Erschließen neuer Märkte brauchen die Unternehmen national und europaweit auf allen Ebenen Unterstützung. Wir werden die neuen Ansätze schnell umsetzen. Insbesondere werden wir EU-Vorschriften und nationale Regelungen daraufhin überprüfen, ob sie kleinen und mittelständischen Unternehmen unnötige Lasten aufbürden."

Der bisherige "Small Business Act" bildet mit etwa 100 Maßnahmen in zehn Bereichen die Grundlage für eine KMU-freundliche Politik in Europa. Die aktuelle Mitteilung der Kommission setzt neue Schwerpunkte: Gesetze sollen konsequent auf ihre KMU-Tauglichkeit geprüft, der Zugang zu Krediten und Risikokapital soll verbessert, neue Märkte sollen erschlossen und Anreize für mehr Energieeffizienz gesetzt werden.

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